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Sommerinterview: Bas verteidigt Doppelrolle als SPD-Chefin und Ministerin Die SPD-Co-Chefin gibt sich trotz desaströser Umfragewerte pragmatisch. Von der Union fordert sie, dass sie ihre Position bei der Rente klärt.

Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Die SPD ist das einzige Stoppschild in dieser Regierung“. Foto: Dominik Asbach/ZDF/dpaBerlin. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas ist keine Panik anzumerken, nicht mal Verunsicherung. Desaströse Umfragen? Brandbriefe von der Basis? Spekulationen über den Parteivorsitz? Mehr als drei Millionen Arbeitslose? Das scheint die Duisburgerin alles nicht wirklich zu erschüttern.Die Sache mit dem akuten Rentenstreit in der Union kommt der Parteichefin und Sozialministerin mehr als gelegen: War sie es doch, die das von der Rentenkommission empfohlene Paket flugs ein „Gesamtkunstwerk“ nannte – den Kanzler mitzog – und so zunächst jede Debatte im Keim erstickte.Und jetzt wollen drei Ost-Ministerpräsidenten der CDU die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren behalten – die berühmte „Rente mit 63“, die einst die SPD gegen die Union durchsetzte und die noch immer Beschlusslage der Partei ist.„Das finde ich interessant“, sagt Bas, da „muss die CDU ihre Rolle klären“. Die Rentendebatte beim Koalitionspartner gibt der auch in den eigenen Reihen umstrittenen SPD-Chefin die Gelegenheit, sich als koalitionstreu, sachorientiert und verlässlich zu präsentieren. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt