Bärbel Bas ist hoch motiviert. „So“, sagt sie in die Runde. „Fangen wir an?“ Doch ihr Aufruf verhallt. Ist halt nichts los an diesem Freitagmorgen auf dem Bismarckplatz in Duisburg-Homberg. Eine Frau mit Rollator kommt vorbei, sie hat keine Hand frei, „aber ich steck Ihnen mal einen Flyer hier vorne rein“, sagt Bas. Ein Mann möchte mit ihr über die Meisterpflicht diskutieren, ein anderer ihr sein persönliches „revolutionäres Rentenkonzept“ vorstellen. So vergehen die Minuten. Das hat Bas sich anders vorgestellt.
SPD-Chefin Bärbel Bas: Die gibt's ja auch noch
Bärbel Bas ist in der Rolle als Arbeitsministerin angekommen – in der Rolle der SPD-Chefin noch nicht. Was kann sie ihrer Partei geben?







