Stand: 02.08.2026 • 15:59 Uhr
Der Andrang Zehntausender Menschen in der spanische Exklave Ceuta hat die EU-Staaten aufgeschreckt. Nun wird nach den Ursachen gesucht - und nach schärferen Maßnahmen gegen Migration. Einiges ist auch schon umgesetzt.
Binnen Stunden strömten Zehntausende Menschen in der vergangenen Woche in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika. Inzwischen hat sich die Lage deutlich entspannt. Doch die Bilder dürften den politischen Streit über Migration in Europa noch lange bestimmen.
Wie ist die Lage vor Ort?
Fernsehbilder von der Küste vor Ceuta, wo während des Andrangs noch Tausende Migranten entlangliefen, zeigen aktuell eine ruhige Lage. Nach verschiedenen amtlichen Schätzungen waren vor allem am Mittwoch und Donnerstag insgesamt 50.000 bis 60.000 Menschen irregulär in die Exklave gekommen. Dort befinden sich Schätzungen des spanischen Innenministeriums zufolge noch rund 2.500 Marokkaner.











