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Preisfrage: Die Ökonomie der Abnehmspritze Ozempic und Co. werden auch in Deutschland immer beliebter. Wie viel die Abnehmspritze kostet und wie sich der Preis zusammensetzt.
Ein Injektor für Semaglutid, das urspünglich zur Diabetes-Therapie zugelassen wurde. Foto: imago imagesVon Elon Musk bis Oliver Pocher: Die sogenannte Abnehmspritze ist derzeit nicht nur unter bekannten Persönlichkeiten beliebt. So zählten im Jahr 2025 sowohl „Mounjaro“ (22,97 Milliarden US-Dollar) und „Zepbound“ (13,54 Milliarden US-Dollar) des US-Pharmakonzerns Eli Lilly als auch „Ozempic“ (19,21 Milliarden US-Dollar) und „Wegovy“ (11,96 Milliarden US-Dollar) des dänischen Konkurrenten Novo Nordisk zu den 15 umsatzstärksten Arzneimitteln weltweit.Auch hierzulande werden die Medikamente zur Behandlung von Diabetes und Übergewicht immer bekannter. Demnach haben laut dem Meinungsforschungsinstitut YouGov in Deutschland sechs von zehn Erwachsenen und damit 63 Prozent schon mal von der Abnehmspritze gehört. Mehr als vier Millionen Haushalte ziehen sie in Betracht oder verwenden sie bereits.Übergewicht und Adipositas stellen ein zunehmendes gesellschaftliches Problem dar: Allein in Deutschland galten 2025 67 Prozent aller Männer und 53 Prozent aller Frauen als übergewichtig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Menschen mit einem Body-Mass-Index (BMI) ab 25 als übergewichtig und ab einem BMI von 30 als adipös ein.Abnehmspritzen sind ein teures VergnügenWer sich dafür entscheidet, mit der Abnehmspritze Gewicht zu reduzieren, muss sich allerdings auf hohe Kosten einstellen. Eine Einzeldosis von 0,25 Milligramm des Wirkstoffs Semaglutid, enthalten im Medikament „Ozempic“, kostet zum Beispiel als Fertigpen zum Spritzen 105,18 Euro. Eine Packung mit 0,5 Milligramm und drei Fertigpens ist wiederum für 291,37 Euro erhältlich.Die Preise für verschreibungspflichtige Medikamente unterliegen den strengen Vorschriften der Arzneimittelpreisverordnung. Diese sorgt dafür, dass der Verkaufspreis für Kunden am Ende in allen Apotheken gleich ist.Nachdem das Pharmaunternehmen einen Herstellerabgabepreis festgelegt hat, werden darauf verschiedene, fest vorgeschriebene Zuschläge addiert. Der Großhandel bekommt zum Beispiel einen Zuschlag von 73 Cent plus 3,15 Prozent des Abgabepreises.Apotheken erhalten wiederum einen Festpreis von 9 Euro sowie einen Zuschlag von 3 Prozent des Einkaufspreises. Dazu kommen 21 Cent Zuschlag für den Notdienst und 20 Cent, mit denen pharmazeutische Dienstleistungen gefördert werden. Am Ende fällt wie bei den meisten Produkten in Deutschland eine Mehrwertsteuer von 19 Prozent an.Bei einer Einzeldosis von 0,25 Milligramm Semaglutid entfallen demnach 73,62 Euro auf den Abgabepreis des Herstellers und 3,05 Euro auf den Zuschlag für den Großhandel. Weitere 11,30 Euro gehen an die Apotheken. Die Mehrwertsteuer beträgt im vorliegenden Beispiel 16,80 Euro. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick










