Die Abnehmtablette ist bereits in den USA, Großbritannien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erhältlich. Allein in Großbritannien hätten ​schätzungsweise 300.000 Patienten mit der Einnahme begonnen. Laut Finanzvorstand Carsten Munk Knudsen tragen die Patienten die Kosten für das Medikament ⁠überwiegend selbst. ⁠Etwa 90 Prozent der Verschreibungen entfielen auf Selbstzahler. Die Preise könnten sich durch die Marktdynamik künftig ändern, derzeit sehe Novo sich aber gut positioniert. Das Medikament war im Frühsommer für Europa zugelassen worden .Zwar hob Novo Nordisk am späten ‌Dienstagabend seine Gewinn- und Umsatzprognose für das Gesamtjahr an, enttäuschte aber die Anleger. Grund dafür waren leicht verfehlte Erwartungen an den Umsatz mit der neuen Wegovy-Pille sowie ein Rückschlag bei einer klinischen Studie für CagriSema, das Adipositasmedikament der nächsten Generation.An der ‌Börse sorgten die Nachrichten für Ernüchterung. Nachdem die Novo-Nordisk-Papiere in den USA ​bereits am Dienstag um ‌6 Prozent nachgegeben hatten, fielen sie am Mittwoch im frühen Handel in Kopenhagen um 3,7 Prozent. Das Papier hat sich zwar von seinem Tief im März um rund 30 Prozent erholt, liegt aber noch weit unter dem Höchststand von 2024, als Novo durch den Boom ‌bei seiner Abnehmspritze Wegovy das wertvollste börsennotierte Unternehmen Europas war.