Angesichts der Flucht von tausenden Menschen aus Marokko in die Exklave Ceuta zeigt Spaniens Premier Sánchez Härte. Die Rechte spart nicht mit Kritik.
Spaniens Premier Sánchez in einem Kontrollzentrum der Polizei in Ceuta am 31. Juli
Spanish Government via Anadolu Agency/imago
Pedro Sánchez bleibt nichts erspart. Erst die Waldbrandkrise in Zentralspanien, jetzt der Massenansturm auf die spanische Exklave an der nordafrikanischen Küste, Ceuta. 49.000 Marokkaner umschwammen den Grenzzaun am Donnerstag. Keine 24 Stunden später besuchte der Sozialist und Chef einer Linkskoalition die Grenze, bevor er sich mit der örtlichen Regionalregierung zu einer Krisensitzung zurückzog.
In der anschließenden offiziellen Stellungnahme sprach Sánchez von einer „Verletzung der territorialen Integrität Spaniens“ und gab „Mafiaorganisationen“ die Schuld am Massenansturm. Er sprach davon, dass er mit Marokko vereinbart habe, die Menschen so schnell wie möglich zurückzuführen. Zudem versprach Sánchez „alle verfügbaren Ressourcen“ einzusetzen, um die illegalen Grenzübertritte einzudämmen.










