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Iran-Krieg: Saudi-Arabien plant Koalition zum Schutz des Roten Meeres Live-Blog Insider: Huthis griffen Saudi-Arabien vom Irak aus an +++ Ölpreise geben leicht nach +++ Saudi-Arabien plant offenbar internationale Koalition für Rotes Meer +++ Der Newsblog.
Huthi-Rebellen am Roten Meer: Saudi-Arabien will mit einer Militärkoalition das Rote Meer schützen. Foto: BrightcoveIrak: Regierung wusste nichts von US-saudischen AngriffenDie irakische Regierung hat die US-saudischen Angriffe auf ihrem Territorium nach eigenen Angaben weder genehmigt noch vorab davon gewusst. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf einen Regierungssprecher. Saudi-Arabien und das US-Militär hatten zuvor vom Iran unterstützte Gruppen im Irak angegriffen. Diese machen sie für Drohnenangriffe auf saudische Ölanlagen verantwortlich.Saudi-Arabien plant Militärkoalition zum Schutz des Roten MeeresSaudi-Arabien will nach den Angriffen der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz eine multinationale Militärkoalition zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer gründen. Vertreter aus 43 Ländern und der Europäischen Union hätten an einem Treffen teilgenommen, bei dem die Pläne erörtert wurden, teilte das saudiarabische Verteidigungsministerium am Donnerstag mit. Saudi-Arabien solle die Koalition als Gründungs- und Führungsstaat leiten und das Hauptquartier stellen. 14 Länder, darunter die Türkei, Pakistan und Ägypten, hätten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung bekundet.Insider: Huthis sollen Saudi-Arabien vom Irak aus angegriffen habenDie jemenitischen Huthi-Rebellen haben Insidern zufolge in dieser Woche Angriffe auf Saudi-Arabien von irakischem Staatsgebiet aus verübt. Nach Angaben von zwei mit den Erkenntnissen Saudi-Arabiens und seiner Partner vertrauten Personen hätten die Huthis dabei mit bewaffneten örtlichen Gruppen kooperiert. Die unter Leitung der iranischen Revolutionsgarden erfolgten Angriffe hätten unter anderem Ölanlagen im Osten Saudi-Arabiens zum Ziel gehabt. Als Reaktion flogen Saudi-Arabien und die USA am Mittwoch gemeinsame Luftangriffe auf Ziele im Irak.Saudi-Arabien machte offiziell mit dem Iran verbündete irakische Gruppen für die Angriffe verantwortlich, während die Huthis die Taten für sich reklamierten. Der Irak kündigte eine Untersuchung an. Nach den saudischen Gegenschlägen sagte Ministerpräsident Ali al-Saidi einen für Donnerstag geplanten Besuch bei Mohammed bin Salman ab. Nach Einschätzung von Farea al-Muslimi von der Denkfabrik Chatham House unterstreichen die Vorfälle die wachsende Zusammenarbeit innerhalb der vom Iran angeführten „Achse des Widerstands“. Demnach betreiben die Huthis und irakische Milizen wie Kataib Hisbollah bereits seit 2024 eine gemeinsame Einsatzzentrale.Berichte: Fortschritte bei Gesprächen über Hamas-EntwaffnungBei Gesprächen in Kairo über eine Entwaffnung der palästinensischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen soll es Fortschritte gegeben haben. Dies bestätigten auch Hamas-Kreise. Eine offizielle Stellungnahme könnte demnach bis Freitag veröffentlicht werden. Bei intensiven Verhandlungen in der ägyptischen Hauptstadt sei weitgehende Einigkeit über einen 15-Punkte-Fahrplan erzielt worden, hieß es. Auch israelische Medien berichteten über entsprechende Fortschritte. Dafür gab es von israelischer Seite und auch von den Vermittlern noch keine offizielle Bestätigung. Die Vermittler seien noch in Kontakt mit Israel, um letzte Details zu klären, hieß es aus Hamas-Kreisen. Die Hamas ist demnach bereit, ihre Waffen unter die Aufsicht der palästinensischen Übergangsverwaltung sowie der internationalen Vermittler zu stellen. Eine Übergabe an Israel sei nicht vorgesehen. Im Gegenzug müsse Israel seine Truppen komplett aus dem Gazastreifen abziehen und gezielte Tötungen in dem Palästinensergebiet stoppen. Vorgesehen sei auch, dass die palästinensische Übergangsverwaltung „volle Verantwortung“ für die Rechte von Angestellten im Gazastreifen übernehme, die zuvor Teil der Hamas-Verwaltung waren. Jordanien meldet Abschuss von Raketen aus dem IranDie jordanische Flugabwehr hat nach Angaben des Militärs fünf aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgeschossen. Verletzte oder Tote wurden nicht gemeldet, wie die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra am Donnerstag berichtete. Die Raketen wurden den Angaben zufolge am Donnerstagmorgen abgefangen.Zuvor hatte das US-Militär nach eigenen Angaben eine schwere Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf einen iranischen Raketenangriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien gewesen, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) mit.Blick auf Amman (Archivbild) dpaÖlpreise geben leicht nach Die Ölpreise sind am Donnerstag nach ihrem Vortagessprung etwas gefallen. Für Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im September kostete knapp 90 US-Dollar und damit gut ein Prozent weniger als am Vortag.Zur Wochenmitte war der Preis um fast acht Prozent hochgesprungen, nachdem der Krieg zwischen den USA und dem Iran wieder stärker hochgekocht war. Grund zwar ein Angriff von Teheran auf einen US-Militärstützpunkt in Jordanien, auf den neue Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump gegen den Iran folgten. Auch der Gaspreis war daraufhin nach oben geschnellt.Saudi-Arabien plant offenbar internationale Koalition für Rotes MeerSaudi-Arabien will Insidern zufolge eine internationale Koalition schmieden, um die Schifffahrt im Roten Meer vor Angriffen der Huthi-Rebellen zu schützen. Die genaue Zusammensetzung des Bündnisses stehe noch nicht fest und werde mit Dutzenden Ländern erörtert, sagen zwei mit den Beratungen vertraute Personen. Eine Stellungnahme der Regierung in Riad liegt zunächst nicht vor.Wieder Explosionen in der Nacht im IranNach Beginn der neuen Angriffe des US-Militärs gegen Ziele im Iran haben örtliche Medien in der Nacht Explosionen im Süden des Landes gemeldet. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars berichtete über Angriffe auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie in der Provinz Buschehr. Das US-Militär hatte mitgeteilt, mit neuen Angriffen begonnen zu haben, ohne Angabe zu Zielen. Sie seien eine „entschlossene Antwort“ auf versuchte iranische Angriffe auf US-Truppen im Nahen Osten. Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bereits mit Vergeltung gedroht.Der iranische Rundfunk hatte eine Stellungnahme der Revolutionsgarden verbreitet, wonach der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Jordaniens Streitkräfte teilten mit, es seien fünf Raketen abgefangen worden. Die Angriffe aus dem Iran waren zu einem Zeitpunkt erfolgt, nachdem die USA ihre eigenen tagelangen Angriffe auf den Iran gerade erst pausiert hatten.US-Militär beendet Angriffswelle gegen IranDas US-Militär hat nach eigenen Angaben seine Angriffswelle gegen Ziele im Iran „erfolgreich“ beendet. Es seien unter anderem militärische Kommandozentralen, Raketen- und Drohnenanlagen sowie Küstenüberwachungs- und Verteidigungsanlagen bombardiert worden, teilte das US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen (MESZ) auf der Plattform X mit. Die „schwere“ Angriffswelle sei eine Antwort auf die am Vortag versuchten Raketenangriffe des Irans auf US-Truppen in der Region gewesen, hieß es.Der iranische Rundfunk hatte eine Stellungnahme der Revolutionsgarden verbreitet, wonach der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Es seien alle Raketen abgefangen worden, erklärte Centcom. Die Angriffe aus dem Iran waren zu einem Zeitpunkt erfolgt, nachdem das US-Militär seine eigenen tagelangen Angriffe auf den Iran gerade erst pausiert hatte. US-Militär startet neue Angriffe auf Ziele im IranDas US-Militär hat nach eigenen Angaben Angriffe auf iranische Ziele begonnen. Die Einsätze seien eine Reaktion auf den Angriff des Iran auf amerikanische Streitkräfte am Vortag, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando am Mittwochabend in den sozialen Medien mit. Centcom bezeichnete die Angriffe als „starke Antwort auf den gestrigen versuchten iranischen Angriff“.Die USA hatten zuvor erklärt, Angriffe des Iran auf US-Streitkräfte abgefangen zu haben. Zudem führten die USA gemeinsam mit Saudi-Arabien separate Angriffe auf vom Iran unterstützte Milizen im benachbarten Irak durch.US-Präsident Donald Trump hatte Vergeltung angekündigt, nachdem der Iran einen Stützpunkt in Jordanien ins Visier genommen hatte, auf dem US-Soldaten stationiert sind.Drohne trifft US-Gastanker in ägyptischem HafenEine Drohne hat am Mittwoch im ägyptischen Mittelmeerhafen Damietta einen US-Gastanker getroffen. Wie die britische Sicherheitsfirma Ambrey mitteilte, geriet die „Energos Winter“, ein schwimmendes Tank- und Regasifizierungsschiff, in Brand. Das Feuer griff den Angaben zufolge auf ein weiteres Schiff, die „Gaslog Salem“, über. Das ägyptische Ölministerium bestätigte, dass es auf zwei Schiffen gebrannt habe. Die Flammen seien jedoch rasch gelöscht worden. Es habe keine Verletzten gegeben. Einen Drohnenangriff erwähnte die Behörde nicht.Die „Energos Winter“ gehört dem US-Unternehmen Energos Infrastructure und wird von der ebenfalls amerikanischen Wilhelmsen Ship Management betrieben. Sicherheitskreisen zufolge schürt der Vorfall in Ägypten die Sorge über eine weitere Ausweitung des Iran-Kriegs. Dieser tobt seit fünf Monaten und ist in den vergangenen Tagen durch gegenseitige Angriffe der USA und des Iran sowie verbündeter Milizen weiter eskaliert.USA verhängen neue Iran-Sanktionen - Tanker im VisierDie USA haben neue Iran-Sanktionen verhängt. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen acht Tanker und zehn Unternehmen, wie das US-Finanzministerium auf seiner Website mitteilt. Sechs der betroffenen Unternehmen haben ihren Sitz in China. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in einem Interview des Fernsehsenders Fox News harte Vergeltungsmaßnahmen gegen den Iran angekündigt. Er reagierte damit auf iranische Raketenangriffe auf US-Streitkräfte im Nahen Osten in der Nacht auf Mittwoch. Das US-Militär erklärte, es habe die Angriffe abgewehrt.Ölpreise ziehen noch weiter anTrumps Drohungen beschleunigen den Anstieg der Ölpreise. Ein Barrel der europäischen Sorte Brent zur Lieferung im September verteuert sich um sieben Prozent auf mehr als 90 Dollar. Öl der US-Sorte WTI kostet etwa sechs Prozent mehr. Im bisherigen Wochenverlauf hatten die Ölpreise deutlich nachgegeben.Fox: Trump kündigt Vergeltung nach iranischen Raketenangriffen anDer US-Nachrichtensender Fox zitiert US-Präsident Donald Trump mit neuen Vergeltungsankündigungen nach den iranischen Angriffen auf eine US-Militärbasis in Jordanien. Fox veröffentlichte keinen Live-Mitschnitt des Interviews mit Trump, ein Korrespondent fasste stattdessen seine Aussagen zusammen. Trump sagte demnach: „We're going to beat the fucking shit out of them.“ Zuvor hatte der Iran mehrere Raketen in Richtung Jordanien abgefeuert, die offenbar abgefangen wurden. Parallel hatten Saudi-Arabien und die USA gemeinsam pro-iranische Truppen im Irak angegriffen. Die Ölpreise legten infolge der neuen Eskalation deutlich zu.Insider: Irakischer Ministerpräsident sagt Treffen mit saudischem Kronprinzen abDer irakische Ministerpräsident Ali al-Saidi hat Insidern zufolge einen für Donnerstag geplanten Besuch beim saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman in Dschidda abgesagt. Grund dafür seien die Angriffe pro-iranischer Milizen im Irak auf das Königreich, sagen drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem hatten die USA und Saudi-Arabien als Reaktion auf die Angriffe in der Nacht zum Mittwoch mit gemeinsamen Luftschlägen diese irakischen Milizen attackiert. Die irakische Miliz Harakat Hisbollah al-Nudschaba drohte daraufhin, diese Angriffe würden Konsequenzen für die Interessen und die Sicherheit der USA und Saudi-Arabiens haben.Huthi-Miliz erwägt offenbar Gebühren fürs Rote MeerDie mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen erwägt offenbar die Einführung von Gebühren für die Durchfahrt von Handelsschiffen durch das Rote Meer. Dies sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Der Plan bezieht sich demnach auf die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und damit mit dem Indischen Ozean verbindet. Ein Zeitplan dafür wurde nicht genannt. Die Idee wurde demnach bei einem Treffen in Teheran erörtert. Mit einer solchen Gebühr solle der Druck auf die USA erhöht werden. Die Pläne der Huthis scheinen bereits konkrete Gestalt anzunehmen. Ein arabischer Vertreter in der Region sagte, mit den aus Teheran zurückgekehrten Huthi-Funktionären seien auch iranische Berater in den Jemen gekommen. Diese sollen vor Ort anleiten, wie eine Behörde zur Gebührenabgabe an der Meerenge Bab al-Mandab aufgebaut werden könne. Die Schließung oder Behinderung der Durchfahrt bei Bab al-Mandab würde Saudi-Arabien einer wichtigen Alternative zur Straße von Hormus berauben. Die Furcht vor Engpässen bei der Ölversorgung dürfte damit verstärkt werden.Die Bab al-Mandab-Straße im Roten Meer afpPreise im Iran steigen weiter starkNach Wirtschaftsprotesten im Januar und nunmehr fast fünf Monaten Konflikt mit den USA wird das Leben für Menschen im Iran immer teurer. Die Preise seien im vergangenen Jahr um 66 Prozent gestiegen, berichtete der staatliche Rundfunk Irib.Die steigenden Kosten, fehlende Perspektiven und eine verschlechtere Versorgungslage belasten Menschen im Iran deutlich. In einem aktuellen Bericht schreibt die Nachrichtenagentur Tasnim von einem starken Preisanstieg für medizinische Dienstleistungen. Krankenhäuser seien überfüllt und vor Fachambulanzen bildeten sich lange Warteschlangen.Notfallsitzung im Irak nach US-saudischen AngriffenIm Irak hat Ministerpräsident Ali al-Saidi nach den Angriffen der USA und Saudi-Arabiens gegen Iran-treue Milizen eine Notfallsitzung des Sicherheitsrats einberufen. Das Treffen in Bagdad solle sich um die Sicherheitslage und die Luftangriffe drehen, berichtete die Staatsagentur INA. Die Angriffe in der Nacht zielten nach US-Angaben auf mit dem Iran verbündete Milizen im Irak. Die sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF), ein Bündnis aus vorwiegend schiitischen und Iran-treuen Milizen im Irak, meldeten, dass 20 ihrer Kämpfer getötet und 32 weitere verletzt worden seien. Die US-saudischen Luftangriffe hätten in mehreren Teilen des Landes unter anderem Ziele im Raum Bagdad sowie im südlichen Basra und Ninive im Norden getroffen. Dabei seien auch Gebäude, Fahrzeuge und Militärausrüstung beschädigt worden.Jordanisches Militär: Fünf Raketen aus dem Iran abgefangenDie jordanische Flugabwehr hat nach Militärangaben fünf Raketen aus dem Iran abgefangen. Das jordanische Militär teilte mit, die Geschosse seien am Mittwoch „abgefangen und zerstört“ worden. Ob es Opfer gab, etwa durch herabstürzende Trümmerteile, wurde zunächst nicht mitgeteilt.Zuvor hatte das US-Militär mit Saudi-Arabien Stellungen proiranischer Milizen im Irak angegriffen. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs, Centcom, begründete die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen damit, dass der Iran Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert habe, die jedoch abgefangen worden seien.Ölpreis steigt wiederInfolge der neuen Gefechte im Nahen Osten ziehen die Ölpreise wieder deutlich an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuert sich um 3,8 Prozent auf 87,30 Dollar. Das US-Öl WTI notiert 3,8 Prozent fester bei 82,30 Dollar.Pentagon verknüpft neue Opferstatistik mit Ende von „Epic Fury“Das Pentagon hat eine neue Statistik zu gefallenen und verletzten Soldaten im Iran-Krieg mit dem Ende der sogenannten „Operation Epic Fury“ in Verbindung gebracht. Das Verteidigungsministerium hat nach eigenen Angaben eine neue, separate Kategorie in seiner offiziellen Opferstatistik eingeführt. Darin werden nun die Toten und Verletzten der jüngsten Kämpfe zwischen den USA und dem Iran erfasst, weil die „Operation Epic Fury“ abgeschlossen worden sei.„Operation Epic Fury“ ist die offizielle Bezeichnung des US-Militärs für die Kampfhandlungen im Iran. Das Defense Casualty Analysis System hatte zuvor vier getöteten Soldaten und Dutzende Verletzte aus der Statistik zum Iran-Krieg entfernt und sie stattdessen in eine neue Kategorie mit der Bezeichnung „Overseas Operations“ („Auslandseinsätze“) aufgenommen.USA und Saudi-Arabien greifen proiranische Milizen im Irak anDie USA und Saudi-Arabien haben nach Angaben des US-Militärs Stellungen proiranischer Milizen im Irak angegriffen. Ziel der Luftangriffe seien mehrere Logistik- und Waffenlager im Osten des Landes gewesen, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) am Dienstag mit. Den Angaben zufolge reagierten die Streitkräfte damit auf mehr als 30 Drohnenangriffe in den vergangenen 72 Stunden, die von den iranischen Revolutionsgarden gesteuert worden seien. Die Revolutionsgarden und ihre „terroristischen Stellvertreter“ müssten die Angriffe einstellen, um weitere militärische Reaktionen der USA zu vermeiden, hieß es.Saudi-Arabien hatte zuvor mitgeteilt, bereits den zweiten Tag in Folge Drohnen abgeschossen zu haben, die von proiranischen Milizen im Irak gestartet worden seien und auf Ölanlagen im Osten des Königreichs gezielt hätten. Der irakische Ministerpräsident Ali al-Saidi ordnete nach den saudischen Vorwürfen Ermittlungen der Sicherheitsbehörden an.US-Militär: Iranischen Raketenangriff auf US-Truppen abgewehrtDer Iran hat nach Angaben des US-Militärs am Dienstag mehrere ballistische Raketen auf amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten abgefeuert. Alle iranischen Raketen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) in den sozialen Medien mit. Die US-Streitkräfte blieben „wachsam und in höchster Einsatzbereitschaft“. Der Angriff beendete eine kurze Feuerpause, in der Vermittler versucht hatten, beide Seiten wieder an den Verhandlungstisch zu bringen.Ukraine warnt Iran nach Angriff auf Schiff vor EskalationDer ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warnt seinen iranischen Amtskollegen Abbas Aragtschi nach dem Angriff auf ein iranisches Schiff vor einer Eskalation. In einem Telefonat fordert Sybiha zudem ein Ende der Unterstützung Teherans für Russland im Krieg gegen die Ukraine, wie er auf der Plattform X mitteilt. Hintergrund ist eine ukrainische Drohnenattacke auf ein iranisches Handelsschiff im Kaspischen Meer, bei der ein Seemann getötet und ein weiterer verletzt wurde. Der Iran droht deshalb mit Konsequenzen. Sybiha betont, die Ukraine greife keine zivilen Schiffe an.Es sei das Ziel Kiews, eine unnötige Eskalation zu vermeiden, teilte Sybiha bei X mit. Er äußerte sich nach seinem Besuch mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei US-Präsident Donald Trump in Washington. Der Ukraine gehe es bei ihren Angriffen nur darum, sich selbst vor der russischen Aggression zu verteidigen.Netanjahu: Treffen mit Trump „eines der besten Gespräche“Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach eigenen Angaben ein „ausgezeichnetes“ Treffen mit US-Präsident Donald Trump gehabt. In einem auf seinem Instagram-Konto veröffentlichten Video bezeichnete Netanjahu sein Gespräch mit Trump am Dienstag (Ortszeit) als „eines der besten“. „Es war ein Gespräch voller Partnerschaft, gegenseitiger Unterstützung und eines gemeinsamen Verständnisses für das Ziel, sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffen besitzt – sowie für weitere Ziele“, fügte er hinzu.Netanjahu traf Trump im Weißen Haus zu einem etwa 90-minütigen Gespräch, das unter Ausschluss der Presse stattfand. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! 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