Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesUS-Militär beendet weitere Angriffswelle gegen IranUSA verhängen neue Sanktionen gegen IranUSA und Saudi-Arabien greifen „Terroristen“ im Irak anUS-Militär: Iranische Raketen in Nahost abgefangenNetanjahu reist nach WashingtonSaudi-Arabien kündigt Bündnis zum Schutz der Schifffahrt an Saudi-Arabien hat nach Angriffen auf seine Schiffe ein Militärbündnis angekündigt zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer und der wichtigen Meerenge Bab al-Mandab. Teil der Allianz sind nach saudischen Angaben 14 Länder, darunter die Golfstaaten Kuwait, Katar und Bahrain sowie Pakistan, die Türkei, Ägypten und Jordanien. Das Bündnis solle die Freiheit der Schifffahrt sowie internationale Routen für Handel und die weltweite Energieversorgung schützen, teilte das saudische Verteidigungsministerium nach einem Treffen zur Allianz in Riad mit. Saudi-Arabien solle die Koalition als Gründungs- und Führungsstaat leiten. Die Huthi-Miliz hatte am 20. Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angekündigt und sich seitdem zu einer Reihe von Angriffen auf die Schifffahrt bekannt. Das Königreich reagierte mit Luftangriffen auf Stellungen der Huthi in Jemen. Die Spannungen im Roten Meer sind Teil des umfassenderen Konflikts mit Iran. Die Europäische Union hatte bereits 2024 eine eigene Marinemission im Roten Meer gestartet, um die Freiheit der Schifffahrt nach Angriffen der Huthi zu sichern.„Sicherheit zur See ist eine gemeinsame Verantwortung“, teilte das Ministerium mit. Dies solle durch gemeinsame Militäreinsätze, Planungen und Übungen sowie den Austausch von Geheimdienstinformationen erreicht werden. Die Allianz sei in ihrer Natur aber „rein defensiv“ und habe nicht das Ziel, einen Staat, ein anderes Bündnis oder eine internationale Organisation anzugreifen. Iran warnt Bulgarien und Zypern wegen US-Militärpräsenz Iran fordert Bulgarien auf, die vorübergehende Stationierung von US-Militärflugzeugen auf dem Luftwaffenstützpunkt Besmer zu überdenken. In einem Telefonat mit seiner bulgarischen Amtskollegin Welislawa Petrowa-Tschamowa bezeichnet Außenminister Abbas Aragtschi die Genehmigung als Beihilfe zu einer Aggression gegen sein Land, wie iranische Staatsmedien berichten. In einem weiteren Gespräch mit dem zyprischen Außenminister Constantinos Kombos dringt Aragtschi darauf, dass ausländische Militärbasen auf Zypern nicht gegen Iran eingesetzt werden. Das bulgarische Parlament hat die Stationierung von bis zu acht US-Tankflugzeugen und 250 Soldaten gebilligt. Auf Zypern befinden sich zwei britische Militärstützpunkte, die den USA für Verteidigungsschläge gegen iranische Raketen zur Verfügung stehen. Luzia GeierUS-Militär beendet weitere Angriffswelle gegen IranDas US-Militär hat nach eigenen Angaben seine Angriffswelle gegen Ziele in Iran „erfolgreich“ beendet. Es seien unter anderem militärische Kommandozentralen, Raketen- und Drohnenanlagen sowie Küstenüberwachungs- und Verteidigungsanlagen bombardiert worden, teilte das US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen (MESZ) auf der Plattform X mit. Die „schwere“ Angriffswelle sei eine Antwort auf die am Vortag versuchten Raketenangriffe Irans auf US-Truppen in der Region gewesen, hieß es.Der iranische Rundfunk hatte eine Stellungnahme der Revolutionsgarde verbreitet, wonach der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Es seien alle Raketen abgefangen worden, erklärte Centcom. Die Angriffe aus Iran waren zu einem Zeitpunkt erfolgt, nachdem das US-Militär seine eigenen tagelangen Angriffe auf Iran gerade erst pausiert hatte. Die vom US-Militär daraufhin in der heutigen Nacht durchgeführten Gegenangriffe auf Ziele in Iran hätten darauf abgezielt, „die Bedrohungen, die von Iran und seinen Stellvertretern für die amerikanischen Streitkräfte, die Handelsschifffahrt und die Nachbarländer am Persischen Golf ausgehen“, weiter zu verringern, teilte das US-Militär weiter mit. Iranische Medien hatten zuvor mehrere Explosionen im Süden der Islamischen Republik gemeldet.Luzia GeierWieder nächtliche Explosionen in IranNach Beginn der neuen Angriffe des US-Militärs gegen Ziele in Iran haben örtliche Medien in der Nacht Explosionen im Süden des Landes gemeldet. Die der Revolutionsgarde nahestehende Nachrichtenagentur Fars berichtete über Angriffe auf der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie in der Provinz Buschehr. Luzia GeierUS-Militär meldet neue Angriffe gegen IranDas US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen Iran begonnen. Die Attacken, die am Mittwoch um 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit) starteten, seien eine „entschlossene Antwort“ auf die versuchten iranischen Angriffe auf US-Streitkräfte im Nahen Osten, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Genaue Angaben zu den Zielen der Angriffe wurden nicht gemacht. Stunden zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bereits mit Vergeltung gedroht.Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele in Iran seit dem Wochenende hatte das US-Militär am Dienstagabend (US-Ostküstenzeit) einen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten gemeldet - ohne konkrete Ziele zu nennen. Alle Raketen wurden laut Centcom abgefangen. Der iranische Rundfunk verbreitete eine Stellungnahme der Revolutionsgarde, der Angriff habe einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten. Jordaniens Streitkräfte teilten mit, es seien fünf Raketen aus Iran abgefangen worden.In der Nacht zu Mittwoch hatten außerdem US-Streitkräfte nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Verbündeten Saudi-Arabien in Irak „Terroristen“ angegriffen, die Iran nahestünden. Als Begründung hatte es geheißen, dies sei eine Reaktion auf angeblich mehr als 30 Drohnenangriffe in den vergangenen 72 Stunden, die die iranische Revolutionsgarde angeordnet hätten.USA verhängen neue Sanktionen gegen IranDie US-Regierung verschärft den Druck auf Iran weiter. Sie verhängt neue Sanktionen, die sich unter anderem gegen zwei Unternehmen richten, die ihren Angaben nach maßgeblich an einem von den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) unterstützten Erpressungssystem rund um die Straße von Hormus beteiligt sind. Dieses zwinge Handelsschiffe zu einer obligatorischen „Versicherung“, um die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge zu passieren, heißt es in der Mitteilung des US-Finanzministeriums. „Die Vereinigten Staaten werden nicht zulassen, dass Iran den globalen Handel als Geisel nimmt oder die internationale Schifffahrt nutzt, um den Terrorismus, die Aggression und die Unterdrückung durch die IRGC zu finanzieren“, teilte US-Finanzminister Scott Bessent in einem Statement mit.Die Vereinigten Staaten verhängten außerdem Sanktionen gegen acht Unternehmen, die laut dem Außenministerium Schiffe betreiben, mit denen etwa sanktioniertes iranisches Rohöl nach China und in die Vereinigten Arabischen Emirate transportiert worden sei. Diese Schiffe seien Teil der iranischen „Schattenflotte“, auf die sich die iranische Führung stütze, um Sanktionen zu umgehen, hieß es. Trump droht Iran mit VergeltungNach einem iranischen Angriff – mutmaßlich auf eine US-Militärbasis in Jordanien – hat US-Präsident Donald Trump Vergeltung angekündigt. „Wir werden sie hart treffen. Sie werden ordentlich Prügel kriegen“, zitierte der Sender Fox News Trump nach einem Gespräch. Trump hat Iran im Zuge des Kriegs immer wieder mit schweren Angriffen gedroht, wobei auf seine teils martialischen Worte nicht immer Taten folgten.Am Dienstagabend hat das US-Militär nach eigener Aussage Raketen der Iraner abgewehrt, ohne konkret den Standort zu benennen. Der iranische Rundfunk verbreitete eine Stellungnahme der Revolutionsgarden, nachdem der Angriff einer US-Militärbasis in Jordanien gegolten habe. Jordaniens Streitkräfte erklärten am Morgen, es seien fünf Raketen aus Iran abgefangen worden.In Bezug auf die gemeinsamen Angriffe der USA und Saudi-Arabien auf eine Gruppierung in Irak, die Iran nahestehen soll, sagte Trump, diese seien mit der irakischen Regierung abgestimmt gewesen. Die Milizen bezeichnete er bei Fox News als „Krebsgeschwür“.USA und Saudi-Arabien greifen „Terroristen“ im Irak anDas US-Militär hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit saudi-arabischen Streitkräften im Irak „Terroristen“ angegriffen, die Iran nahestehen sollen. Amerikanische und saudi-arabische Kampfflugzeuge hatten mehrere Logistik- und Waffenlager der nicht näher benannten Gruppierung im Osten des Iraks angegriffen, wie das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mitteilte. Dabei sind nach Angaben der von Iran unterstützten irakischen Volksmobilisierungskräfte 20 ihrer Mitglieder getötet worden. 32 Menschen wurden demnach verletzt. Die Angriffe seien eine Reaktion auf angeblich mehr als 30 von der iranischen Revolutionsgarde angeordnete Drohnenangriffe in den vergangenen 72 Stunden gewesen, hieß es zur Begründung. Die Revolutionsgarde sollen demnach die „Terroristen“ zu Angriffen auf in Saudi-Arabien stationierte US-Truppen und Energieinfrastruktur in dem Land angestiftet haben. Die Angriffe auf US-Streitkräfte seien „erfolglos“ gewesen. Kurz zuvor hatte Centcom bereits bekannt gegeben, einen angeblichen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgewehrt zu haben. Dabei seien alle iranischen Raketen abgefangen worden. Warum die USA bald Bodentruppen an den Golf entsenden könnten, lesen Sie hier: Ölpreise steigen nach Raketenangriffen am Golf Die erneuten Spannungen zwischen den USA und Iran treiben die Ölpreise wieder nach oben. Nach drei Tagen mit deutlichen Rückgängen steigen die Preise für Brent-Rohöl und US-Leichtöl WTI jeweils um rund fünf Prozent auf bis zu 88,13 Dollar und 83,30 Dollar je Barrel. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben gemeinsam mit saudi-arabischen Streitkräften Ziele im Irak angegriffen. Zuvor habe seine Flugabwehr einen iranischen Überraschungsangriff auf US-Truppen in der Region abgewehrt. Die jüngsten Entwicklungen dämpften die Erwartungen an eine rasche Deeskalation in der Golfregion, erklärten Analysten der Bank ING. US-Militär: Iranische Raketen in Nahost abgefangenDas US-Militär hat nach eigenen Angaben einen iranischen Angriff mit mehreren ballistischen Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgewehrt. „Alle iranischen Raketen wurden erfolgreich abgefangen“, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Welches Ziel der Angriff hatte, wurde nicht genannt. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals Axios flogen die Raketen in Richtung eines US-Stützpunktes in Jordanien. Laut Centcom feuerten die iranische Revolutionsgarde die Raketen am Dienstag trotz der vorerst eingestellten US-Angriffe ab. US-Präsident Donald Trump hatte die Angriffe auf Iran nach eigenen Angaben gestoppt, um laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben. „Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit Iran“, sagte er Axios. Zuvor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele in Iran angegriffen.Iran schlägt Oman Übergangslösung für Straße von Hormus vorIran schlägt dem Oman eine Übergangslösung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus vor. Demnach soll die Route in die eine Richtung komplett und die Gegenroute teilweise durch iranische Gewässer verlaufen, sagt Vize-Außenminister Kasem Gharibabadi im staatlichen Fernsehen. Einen omanischen Vorschlag zur gleichmäßigen Aufteilung der Transitwege lehne Teheran ab, da dieser die Sicherheitsbedenken des Landes nicht ausräume, solange keine langfristige regionale Stabilität erreicht sei. Sollte die Regierung in Maskat den Plan zurückweisen, bleibe die Meerenge geschlossen, fügt er hinzu. Iran habe die Südroute entlang der omanischen Küste nie anerkannt.Außerdem weist Iran die Drohung von US-Präsident Donald Trump zurück, die Eigentümer von im Golf beschädigten Schiffen mit eingefrorenen iranischen Geldern zu entschädigen. Vielmehr dürften Schiffe von Unternehmen oder Ländern, die solche Zahlungen erhalten, die Straße nicht mehr passieren, erklärt Militärsprecher Ebrahim Solfaghari staatlichen Medien zufolge. Netanjahu reist nach WashingtonDer israelische Premierminister Benjamin Netanjahu reist an diesem Dienstag nach Washington. Offizieller Anlass ist eine Trauerfeier für den kürzlich gestorbenen US-Senator Lindsey Graham, einem wichtigsten Unterstützer Israels. Vor allem aber dürfte Netanjahu seinen Besuch nutzen, um US-Präsident Donald Trump zu treffen.Das Verhältnis der beiden galt in den vergangenen Monaten wegen des Iran-Kriegs als belastet. Während Israel den Krieg wohl fortsetzen und womöglich ausweiten will, lag Trumps Fokus zuletzt lange auf einer diplomatischen Lösung, auch wenn dieser Prozess arg ins Stocken geraten ist. Trump sagte am Montag, dass er und Netanjahu mit Blick auf Iran zwar eine „kleine Unstimmigkeit“ hätten, aber ziemlich nah beieinander lägen.An den US-Angriffen der vergangenen zwei Wochen gegen Iran war Israel nicht aktiv beteiligt. Medienberichten zufolge fürchten die USA und arabische Verbündete, dass Israels Eingreifen in den Krieg eine Rückkehr zu Verhandlungen erschweren könnte. Eine Vermutung von Experten und israelischen Medien ist, dass Netanjahu Trump darum bitten könnte, wieder in den Konflikt einzusteigen oder dass er ihn zumindest drängt, für Israel wichtige Ziele wie das iranische Atomprogramm ins Visier zu nehmen. Der israelische TV-Sender N12 berichtete, Netanjahu wolle Trump Geheimdienstinformationen über mutmaßliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine militärischen Fähigkeiten wiederaufzubauen. Dazu gehört auch das angebliche Ziel von Irans oberstem Führer, Ayatollah Modschtaba Chamenei, auf eine Atomwaffe hinzuarbeiten. Teheran dementiert solche Berichte seit Jahren.Luzia GeierUSA kündigen weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon in Rom anVertreter Israels und des benachbarten Libanons wollen sich kommende Woche laut US-Regierungskreisen erneut in Rom treffen, um über die weitere Umsetzung ihres Sicherheitsabkommens zu sprechen. Die Gespräche seien zwischen dem 4. und 6. August angesetzt, teilte ein Beamter des US-Außenministeriums mit. In der italienischen Hauptstadt wollen die Vertreter demnach über die „vollständige Umsetzung des Rahmenabkommens“ diskutieren, das unter Vermittlung der USA zustande gekommen war. „Dazu gehören die Ausweitung des Pilotzonenprozesses, die Lösung aller offenen Grenzfragen und die Ausarbeitung eines umfassenden Friedens- und Sicherheitsabkommens“, hieß es weiter.Vergangene Woche waren in den drei Ortschaften Frun, Srifa und Sautar al-Gharbija in Südlibanon sogenannte Pilotzonen gemäß dem trilateralen Rahmenabkommen eingerichtet worden. Dort sollen die libanesischen Streitkräfte die Kontrolle übernehmen und die mit Israel verfeindete Hisbollah-Miliz entwaffnen, während sich die israelische Armee schrittweise zurückzieht. Die Pilotzonen sollen zeigen, ob dieser Ablauf in der Praxis funktioniert, bevor das Vorgehen auf weitere Gebiete ausgeweitet wird.Der Mitarbeiter des US-Außenministeriums betonte, die USA würden nach den „erfolgreichen“ Eindrücken aus den Pilotzonen „mit großem Optimismus“ in die weiteren Gespräche gehen. „Die Erfahrungen aus den ersten Zonen werden uns helfen, die Umsetzung der Pilotzone zu optimieren, sodass sie schrittweise ausgeweitet werden kann“, sagte er.Mehr zum Thema lesen Sie hier:Lorenz ZeckTrump gibt Gesprächen zwischen USA und Iran nicht viel ZeitDie USA befinden sich Präsident Donald Trump zufolge in „sehr tiefgreifenden Gesprächen“ mit Iran. Zugleich warnt er vor einem „harten militärischen Vorgehen“, sollte die Diplomatie scheitern. Auf die Frage des Nachrichtenportals Axios, wie lange er den Verhandlungen eine Chance geben wolle, antwortete Trump: „Nicht viel Zeit. Entweder es geht schnell oder gar nicht“. Die USA und Iran haben ihre gegenseitigen Angriffe ausgesetzt, um eine diplomatische Beilegung des Kriegs auszuloten. Lorenz ZeckSaudi-Arabien meldet Drohnenbeschuss aus dem IrakSaudi-Arabien hat nach eigenen Angaben mehrere Drohnen abgefangen und zerstört, die auf Ölanlagen in der Ostprovinz des Landes sowie in der Hauptstadt Riad gezielt haben sollen. Die Angriffe seien von „iranisch unterstützten terroristischen Milizen“ vom irakischen Staatsgebiet aus verübt worden, erklärte der Sprecher des Ministeriums, Turki al-Maliki. Er betonte, Saudi-Arabien habe das Recht, sich und seine Einrichtungen zu verteidigen. Das Königreich behalte sich zudem vor, „zum geeigneten Zeitpunkt und am geeigneten Ort“ zu reagieren. Weitere Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten machte das Ministerium zunächst nicht. Bisher reklamierte keine Gruppe den Angriff für sich.Erst am Samstag hatte die Huthi-Miliz in Jemen nach saudischen Angriffen auf ihre Stellungen einen Angriff auf Saudi-Arabien für sich reklamiert. Mit dutzenden Raketen und Drohnen seien Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco attackiert worden.Saudi-Arabien stand bereits in den ersten Wochen des Iran-Kriegs wiederholt unter Beschuss. Die Angriffe stammten sowohl von proiranischen Gruppen im Irak als auch aus Iran selbst.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zum Krieg in Nahost: Schifffahrt im Roten Meer - Saudi-Arabien kündigt Militärkoalition an
Das Königreich sieht auch seine Ölexporte über das Rote Meer wegen Angriffe der mit Iran verbündeten Huthi-Miliz in Gefahr. Gemeinsam mit arabischen und weiteren Staaten ruft das Land eine neue Allianz ins Leben.








