Huthi im Jemen: Haben Ziel in Saudi-Arabien angriffenDie Huthi im Jemen haben einen Angriff auf Saudi-Arabien für sich reklamiert. Die vom Iran unterstützte Miliz habe ein militärisches Ziel am saudi-arabischen Flughafen Nadschran unweit der jemenitischen Grenze mit einer Drohne angegriffen, teilte Militärsprecher Jahja Sari mit. Aus Saudi-Arabien gab es zunächst keine Bestätigung dafür. Die Huthi bezeichneten den reklamierten Angriff als Reaktion auf angebliche Verletzungen des jemenitischen Luftraums in den Provinzen Saada und Hadscha durch saudi-arabische Drohnen. Weitere Verstöße gegen den Luftraum würden nicht unbeantwortet bleiben, hieß es. Auch dazu äußerte sich Riad zunächst nicht.Bericht: Schifffahrt in Meerengen im Nahen Osten weiterhin unter DruckAufgrund anhaltender Spannungen im Nahen Osten ist der Schiffsverkehr in den Meerengen der Region weiterhin unter Druck. Die Straße von Hormus haben am Montag lediglich neun Schiffe passiert, wie aus Informationen des Datenanbieters Kpler hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.In der vergangenen Woche durchfuhren demnach täglich im Schnitt etwa 16 Schiffe die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Eine Einigung zwischen den USA und dem Iran könnte die Schifffahrt schnell beleben, wenn auch eine nachhaltige Besserung dauern könnte, sagte Dimitris Ampatzidis, Risiko-Analyst von Kpler.Iran will offenbar Kontrolle über in Straße von Hormus einlaufende SchiffeDer Iran fordert einem Insider zufolge die Kontrolle über den einlaufenden Schiffsverkehr in der Straße von Hormus. Zudem verlange er Einblick in den auslaufenden Verkehr und die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen, sagt ein iranischer Insider zu Reuters. Er bezieht sich auf einen Plan zur Wiedereröffnung der wichtigen Wasserstraße am Persischen Golf, der zwischen den Anrainern Iran und Oman verhandelt wird. Der an den Gesprächen beteiligte Insider erklärt, dies sei „die allgemeine Idee, die derzeit diskutiert wird“. Die Ausfahrtsroute solle zwischen dem Iran und dem Oman verlaufen, fügt er hinzu. Der Oman solle nach der Benachrichtigung des Irans die Genehmigungen für die Passagen aus der Straße von Hormus heraus erteilen. Es sei unwahrscheinlich, dass die Führung in Teheran ihre Position ändern werde, fügt der Insider hinzu.Peseschkian: Iran strebt keine Ausweitung des Krieges anDer Iran verteidigt nach den Worten seines Präsidenten Massud Peseschkian seine Grenzen. Sein Land strebe aber keine Ausweitung des Krieges an, erklärt Peseschkian staatlichen iranischen Medien zufolge. Die USA und Israel hatten am 28. Februar den Iran angegriffen. Seither gab es mehrfach Gespräche und Feuerpausen, beendet ist der Krieg aber keineswegs. Weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon in RomInmitten anhaltender Spannungen kommen heute erneut israelische und libanesische Regierungsvertreter zu direkten politischen Gesprächen in der italienischen Hauptstadt Rom zusammen. Dabei geht es um die weitere Umsetzung ihres Sicherheitsabkommens. Das unterirdische Tunnelsystem der libanesischen Hisbollah soll dabei nach Angaben von libanesischen Regierungskreisen ein zentrales Thema sein. Libanesischen Berichten und Augenzeugen zufolge hat das israelische Militär erst am Wochenende eine der schwersten Zerstörungswellen seit Beginn der Waffenruhe im Juni durchgeführt. In mehreren Orten habe es Sprengungen und gezielte Zerstörung gegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Frachtschiff in Straße von Hormus angegriffenIn der Straße von Hormus ist vor der Küste des Omans erneut ein Schiff angegriffen worden. Der unter liberianischer Flagge fahrender Trockengutfrachter sei von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Die Besatzung habe das Schiff daraufhin verlassen, ein Seemann werde vermisst, verlautet aus maritimen Sicherheitskreisen. Der Vorfall ereignete sich demnach rund 37 Kilometer nordöstlich des omanischen Ortes Al Khasab. Das Schiff habe Schäden erlitten, teilte das britische Unternehmen für maritime Sicherheit Ambrey am Dienstag mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.Der griechische Betreiber des Schiffs, Modion Maritime Management, ist für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der Frachter mit dem Namen „Minoan Pioneer“ befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der Durchfahrt durch die Straße von Hormus.Trump: Exxon & Co verdienen zu viel - „Das gefällt mir nicht“US-Präsident Donald Trump kritisiert inmitten der hohen Spritpreise auch in den USA große Ölkonzerne wie Chevron und Exxon Mobil. Die Unternehmen würden zu viel Geld verdienen. „Das gefällt mir nicht“, sagt Trump vor Reportern. Er fordert die Branche auf, dazu beizutragen, die Kraftstoffpreise niedrig zu halten. Die Preise sind weltweit und auch in den USA derzeit relativ hoch. Einer der Gründe dafür ist der von den USA und Israel begonnene Krieg gegen den Iran. Im November gibt es Zwischenwahlen in den USA und die hohen Preise kommen auch bei vielen Wählern von Trumps Republikanern nicht gut an.Friedensrat: Gaza-Abzug Israels erst nach Hamas-EntwaffnungDer umstrittene Friedensrat für den Gazastreifen erwartet von Israel erst nach einer Entwaffnung der islamistischen Terrororganisation Hamas einen kompletten Abzug aus dem Küstenstreifen. „Entgegen unzutreffenden Berichten stellen wir klar, dass der vollständige Abzug der israelischen Armee hinter die gelbe Linie erst erfolgen wird, sobald die Abgabe (der Waffen) vollständig abgeschlossen ist, wie es die Hamas den Vermittlern zugesagt hat“, hieß es in einer Mitteilung des Friedensrats auf der Plattform X. „Dies gilt gleichermaßen für leichte Waffen, schwere Waffen und die Tunnelsysteme.“Nikolaj Mladenow, Hoher Vertreter des Friedensrats, und US-Berater Aryeh Lightstone hätten heute ein „konstruktives und detailliertes“ Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geführt, hieß es zudem. Israel und der Friedensrat hätten „ein gemeinsames Verständnis über die angestrebten Ziele“. Man strebe nach einer vollständigen Übergabe der Waffen in den Händen bewaffneter palästinensischer Gruppierungen und dem Übergang zu einer zivilen Regierungsführung. Es gehe nun darum, zu klären, wie dieser Prozess genau gestaltet werden solle. Trump: Neue Gespräche sind „letzte Chance“ für IranUS-Präsident Donald Trump hat den Iran einmal mehr mit schwerwiegenden Konsequenzen gedroht, sollte er in Gesprächen mit den Vereinigten Staaten nicht einlenken. Die jüngsten geplanten Verhandlungen seien die „letzte Chance“ für Teheran, eine Vereinbarung zu erzielen und eine Eskalation der US-Angriffe zu vermeiden, sagte Trump am Montag im Weißen Haus.Er gehe davon aus, dass in den kommenden ein oder zwei Tagen Verhandlungen beginnen würden, die zur Wiederöffnung der Straße von Hormus führen und dem Iran einen Weg ebnen sollen, auf die Bedenken der Vereinigten Staaten hinsichtlich seines Atomprogramms einzugehen. „Die erste Phase ist die Öffnung der Meerenge. Die zweite Phase wird die Denuklearisierung sein.“ Dies werde vermutlich „eine Weile dauern“.Trump hatte zuvor neue Angriffe gegen den Iran abgesagt und angekündigt, dass bereits am (heutigen) Montag neue Verhandlungen für ein Kriegsende beginnen würden. Doch der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, gab zu verstehen, dass derzeit nicht mit den USA verhandelt werde. Es gebe laufende Verhandlungen mit Oman.Trump kritisiert Iran wegen Aussagen zu VerhandlungenUS-Präsident Donald Trump hat Aussagen des Irans über laufende Verhandlungen kritisiert. „Die iranische Führung ist unglaublich doppelzüngig!“, schrieb Trump am Montag auf seiner Plattform Truth Social. „Sie bitten um ein Treffen, manche würden sagen „betteln“, es beginnen Verhandlungen, und weitere sind in der unmittelbaren Zukunft geplant, und sie sagen, offen und stolz, dass sie keine Gespräche führen, dass über nichts gesprochen wird, und sie nur mit „Oman“ zu tun haben“, schrieb Trump.Israel lehnt Gaza-Truppenabzug und Ende von Angriffen abIsrael lehnt einen Rückzug seiner Truppen aus dem Gazastreifen und einen Stopp von Angriffen in dem Gebiet gegenwärtig ab. „Israel wird sich nicht von der derzeitigen Linie im Gazastreifen zurückziehen und weiterhin jede Bedrohung für unsere Bürger und Soldaten vereiteln“, teilte ein ranghoher israelischer Regierungsvertreter mit. Beide Schritte sind Teil eines Fahrplans des Gaza-Friedensrats, der auch eine Übergabe der Waffen durch die islamistische Terrororganisation Hamas und andere bewaffnete Gruppierungen vorsieht. Nikolaj Mladenow, Hoher Vertreter des Friedensrats, und US-Berater Aryeh Lightstone hätten sich mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu getroffen, schrieb der gut vernetzte Journalist Barak Ravid auf der Plattform X. Sie hätten von ihm einen Stopp der Angriffe im Gazastreifen gefordert, wie es auch der Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump vorsehe. Mladenow hatte zuvor bei X kritisiert, dass bei jüngsten israelischen Angriffen im Gazastreifen Zivilisten getötet worden seien. Sechs Supertanker ändern wegen Huthi-Drohungen KursSechs unter saudischer Flagge fahrende Supertanker haben in den vergangenen Tagen nach Drohungen der jemenitischen Huthi-Miliz ihren Kurs im Golf von Aden geändert. Die unbeladenen Tanker befinden sich auf dem Rückweg aus Asien und steuern nun im Verband das südliche Afrika an, anstatt durch das Rote Meer und die Meerenge Bab al-Mandab zu fahren, wie aus Ortungsdaten von LSEG und MarineTraffic hervorgeht. Der saudiarabische Betreiber Bahri und Regierungsvertreter des Königreiches äußern sich zunächst nicht zu dem Vorgang.Iran und Oman planen Rundkurs in der Straße von HormusDer Iran verhandelt nach Angaben von Außenamtssprecher Ismail Baghai mit dem Oman über einen gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridor in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Dabei gehe es um einen Rundkurs statt mehrerer separater Fahrrinnen, sagte Baghai nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Diese neue Schiffsroute könnte vorübergehend genutzt werden, bis es eine endgültige Regelung gebe.Nach dem vorgeschlagenen Modell fahren Tanker oder Frachtschiffe auf einer nördlichen Route durch iranische Hoheitsgewässer in die Straße von Hormus ein. Nachdem die Schiffe Häfen im Iran oder in arabischen Golfstaaten angelaufen haben, nutzen sie für die Rückfahrt eine südliche Route durch omanische Hoheitsgewässer. Iran: Aktuell keine Gespräche mit den USADer Iran führt derzeit nach eigenen Angaben keine Verhandlungen mit den USA. Stattdessen spreche man mit dem Oman über eine vorübergehende Lösung für eine sichere Route durch die Straße von Hormus, sagt der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Esmaeil Baghaei. Eine Einigung mit dem Nachbarland reiche jedoch nicht aus, um die Wasserstraße wieder zu öffnen. Solange die „Aggression“ der USA andauere, werde sich an der Situation nichts ändern, heißt es weiter.Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Gespräche zwischen den USA und dem Iran angekündigt. Die Verhandlungen würden im Laufe des Montags aufgenommen, sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Die Straße von Hormus ist eine insbesondere für Öl- und Gastransporte überaus wichtige Meerenge am Persischen Golf und liegt zwischen dem Iran und dem Oman.Hoffnung auf Iran-Abkommen drückt Ölpreise deutlichDie Aussicht auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Montag deutlich fallen lassen. US-Präsident Donald Trump sagte nach eigenen Angaben einen geplanten Angriff auf den Iran ab, um ein Abkommen zur Beendigung des iranischen Atomprogramms und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus zu erreichen. Der Preis für die Nordseesorte Brent sank um 4,08 Dollar oder 4,64 Prozent auf 83,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 4,01 Dollar oder 4,74 Prozent auf 80,66 Dollar. Trump hatte am späten Samstagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social erklärt, der Iran und andere Länder im Nahen Osten hätten um Zeit gebeten, um eine Vereinbarung abzuschließen. Diese solle zu einer sofortigen und vollständigen Öffnung der wichtigen Meerenge sowie einem Ende der nuklearen Bedrohung durch den Iran führen.Schifffahrtsdaten: Tanker mit saudischem Öl verlassen Rotes Meer - Verkehr sinktAus aktuellen Schifffahrtsdaten geht hervor, dass am Wochenende nur zwei mit saudischem Öl beladene Tanker das Rote Meer verlassen haben. Zudem zeigen die Daten einen deutlich verlangsamten Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nach Berichten über Angriffe an. Die Tanker „Lesvos“ und „Desh Vaibhav“ passierten die Meerenge Bab al-Mandab demnach mit abgeschalteten AIS-Transpondern. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen haben am 20. Juli ein See-Embargo gegen Saudi-Arabien verhängt und damit ihre Angriffe auf Schiffe ausgeweitet. Die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO meldet zuletzt drei weitere Angriffe auf Tanker. Die Zahl der Frachtschiffe, die die Straße von Hormus passieren, sank den Daten zufolge von 19 auf zehn.Trump kündigt für Montag neue Gespräche mit dem Iran anUS-Präsident Donald Trump hat nach der vorläufigen Absage weiterer Angriffe auf den Iran eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern der Islamischen Republik angekündigt. Die Verhandlungen sollten am Montag stattfinden, sagte er am Sonntagabend (Ortszeit) an Bord der Präsidentenmaschine auf dem Flug von New Jersey nach Washington. Wo die Gespräche geführt werden sollen, ob sie auf mehrere Tage angelegt sind und wer genau daran beteiligt ist, ließ er offen.Trump bekräftigte auch seine Darstellung, dass das US-Militär nur auf Bitten von Saudi-Arabien, der Vereinigten Arabischen Emirate, Katars und des Irans quasi in letzter Minute von einer neuen Welle vernichtender Angriffe auf den Iran abgesehen habe. „Es wäre der größte Angriff seit dem Zweiten Weltkrieg geworden, und er wäre für sie verheerend gewesen“, sagte Trump. Abgeblasen habe er den Angriff nur, weil die Verbündeten ihm gesagt hätten, dass eine Einigung wohl kurz bevorstehe. Auch der Iran habe gesagt, er wolle einen „Deal“ schließen.Schifffahrtsbehörde: Explosion in der Nähe eines Tankers vor der Küste Omans gemeldetDie britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO meldet einen Zwischenfall vor der Küste Omans. Der Kapitän eines Tankers berichtet der Behörde zufolge von einer Explosion in unmittelbarer Nähe seines Schiffes. Der Zwischenfall ereignet sich 20 Seemeilen nordöstlich der Hafenstadt Chasab. Schiff und Besatzung sind demnach unversehrt.Irans Präsident: USA müssen sich an Rahmenabkommen haltenDer iranische Präsident Massud Peseschkian sieht das Rahmenabkommen mit den USA eigenen Angaben zufolge als künftigen Schwerpunkt der Außenbeziehungen seines Landes. „Wir müssen alles daran setzen, den Feind dazu zu zwingen, sich an das zu halten, was er unterzeichnet hat“, schrieb Peseschkian auf der Plattform X. Die Sicherheit des Irans, der Region und der Verbündeten Teherans werde durch diese Absichtserklärung gestärkt.Iran: Verhandlungen mit Oman zu Straße von Hormus in EndphaseDie Verhandlungen zwischen dem Iran und dem Oman über die Schifffahrt in der Straße von Hormus befinden sich iranischen Angaben zufolge in der Endphase. Außenminister Abbas Araghtschi habe die Mitglieder des Kabinetts zu Beginn seiner Sitzung am Sonntag entsprechend informiert, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai betonte unterdessen laut dem Sender Press TV, dass die Lage in der umkämpften Meerenge nicht mehr zu ihrem Vorkriegsstatus zurückkehren werde. Der Iran handele im eigenen Interesse und werde seine Entscheidungen nicht aufgrund von Drohungen oder Einschüchterungen ändern, sagte Baghai demnach weiter. Eine Einigung mit dem Oman über eine neue Schifffahrtsroute bedeute aber nicht, dass die Straße von Hormus geöffnet oder geschlossen werde, sagte der Sprecher laut dem staatlichen Sender Irib. Saudischer Kronprinz sprach mit Trump - „Nahost-Spannungen durch Dialog abbauen“Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat der staatlichen saudischen Nachrichtenagentur zufolge mit US-Präsident Donald Trump telefoniert und dabei die Notwendigkeit betont, „dem Dialog Priorität einzuräumen, um die Spannungen im Nahen Osten abzubauen“, wie es hießDonald Trump und Mohammed bin Salman APMehrere Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen trotz US-Waffenruhe-PlanIsrael hat seine Luftangriffe im Gazastreifen auch am Sonntag fortgesetzt und dabei palästinensischen Gesundheitsbehörden zufolge mindestens 15 Menschen getötet. Dies geschah, obwohl US-Präsident Donald Trump einen Durchbruch bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe verkündet hatte. Israelische Kampfjets bombardierten am Sonntag Gaza-Stadt im Norden, Deir al-Balah im Zentrum sowie die südliche Region um Chan Junis. Dabei starben unter anderem zwei Ehepaare und zwei Kinder, wie Mediziner mitteilten. Die Zahl von 15 Toten binnen eines Tages war nach palästinensischen Angaben die höchste seit Wochen.Das israelische Militär erklärte, ein Angriff auf eine Wohnung in Deir al-Balah habe zwei Kommandeuren der Hamas-Elitetruppe „Nuchba“ gegolten. Auch in Gaza-Stadt und Dschabalia seien militärische Ziele attackiert worden.Die Informationen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.Trump: Habe für Verhandlungen Angriff auf Iran gestopptUS-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben einen geplanten Angriff auf den Iran gestoppt, um eine Einigung über die iranischen Atompläne und die Straße von Hormus zu ermöglichen. Iran und „andere Nahost-Länder“ hätten um Zeit gebeten, um ein Abkommen auszuhandeln, das zur „sofortigen, vollständigen und totalen“ Wiedereröffnung der wichtigen Schifffahrtsroute bei Hormus und zum Ende der iranischen Nuklearbedrohung führen würde, schrieb Trump auf seiner Medienplattform Truth Social. Aufgrund dieser Bitte habe er „zugestimmt, den Angriff abzusagen, sofern rasch ein Abkommen erzielt werden kann.“ Israel schließe sich dieser Verpflichtung an. Israel gab zunächst keine Stellungnahme dazu ab.Lesen Sie hier mehr.Iran: Warnen USA vor „abenteuerlichen Aktionen“Der Iran warnt die USA vor „abenteuerlichen Aktionen“. Er habe dies am Samstag in separaten Telefongesprächen mit seinem türkischen Amtskollegen und dem pakistanischen Armeechef klargemacht, schreibt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf Telegram. Der Iran sei bereit, auf jedwede „Aggression“ entschlossen zu reagieren.Wieder Angriffe Israels in Gaza - Klinik-Lager getroffenIsraels Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen fort. Palästinensischen Angaben zufolge gab es dabei im Laufe des Tages drei Tote und mehrere Verletzte. „Ziel der beiden Angriffe waren Terroristen“, teilte ein israelischer Armeesprecher am Nachmittag auf Anfrage mit. Die Angriffe folgen kurz auf eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass eine Einigung auf eine Entwaffnung der Hamas erzielt worden sei. Bei einem israelischen Luftangriff in Deir al-Balah im zentralen Abschnitt des Gazastreifens sei ein Lager einer Klinik getroffen worden, teilte die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde mit. Dort seien Medikamente und medizinische Ausrüstung aufbewahrt und zerstört worden. Von palästinensischen und sozialen Medien verbreitete Aufnahmen sollen den Ort nach dem Angriff zeigen. Zu sehen ist ein großer Krater neben Zelten und Gebäuden sowie Kartons und andere Verpackungen, die darin verstreut liegen.Israels Armee teilte mit, sie habe Waffenlager der Hamas ins Visier genommen, darunter eines neben dem Krankenhaus. Sie warf der Terrororganisation vor, medizinische Einrichtungen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Alle Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.Dieser Liveblog ist zuerst beim „Handelsblatt“ erschienen.
Liveblog: Frachtschiff in Straße von Hormus angegriffen
Trump kritisiert Ölkonzerne wegen hoher Spritpreise +++ Friedensrat: Gaza-Abzug Israels erst nach Hamas-Entwaffnung +++ Trump: Neue Gespräche sind „letzte Chance“ für Iran +++ Der Newsblog.








