So funktioniert mein Kopf leider: Ich habe manchmal solche Angst, in den Augen anderer zu versagen, dass ich meine Arbeit gleich lieber selbst torpediere.Ich weiß, ich weiß: Was für eine dämliche Logik!Zum Glück bin ich damit nicht allein. Meine Kollegin Sara Weber hat aufgeschrieben, wie sich Perfektionisten immer wieder in ihren eigenen Ansprüchen verheddern. Warum sie sich mitunter eher schaden, wenn sie zu ehrgeizig nach den Sternen greifen. Ihre Tipps, wie man etwas weniger perfektionistisch wird, lest ihr hier .Als waschechte Perfektionistin versuche ich seit Jahren akribisch, meinen Perfektionismus zu demontieren. Ich habe mir etliche Texte durchgelesen und noch mehr Podcasts dazu gehört, wie man sich von zu hohen Erwartungen löst und Grübelspiralen durchbrechen kann. Ich versuche inzwischen, bei Fehlern nicht so streng mit mir zu sein und öfter von mir wegzurücken.Was mir besonders geholfen hat: Ich habe mit meiner Chefin darüber gesprochen. Wenn ich mit einem Text gar nicht weiterkomme, rede ich mit ihr noch vor der Abgabe darüber, wo ich festhänge. Inzwischen weiß ich auch, dass die Welt nicht davon untergeht, wenn beim ersten Entwurf noch nicht alles perfekt ist (was es vorher ohnehin nie war).Eine interessante Lektüre wünschtFranca Quecke, Redakteurin SPIEGEL Start
Meinung: Startklar-Newsletter: Soll ich meine Bewerbung mit KI schreiben? (Kopie)
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