Diana Gajic kennt dieses Gefühl gut. Die SAP-Recruiterin sichtet an manchen Tagen Hunderte Bewerbungen, und viele klingen inzwischen erstaunlich ähnlich, sagt sie. Ein Bewerber habe einmal sogar versehentlich seinen Prompt ins Anschreiben kopiert.Was mich im Interview unserer Autorin Anna-Lena Jaensch mit Gajic aber am meisten überrascht hat: Es stört die Recruiterin gar nicht, wenn Bewerber:innen sich KI-Hilfe holen. Im Gegenteil, sie nutzt KI selbst, um die besten Kandidat:innen zu finden. Entscheidend, sagt Gajic, sei ohnehin etwas anderes.Viel Freude (beim Lesen) und viel Erfolg (beim Bewerben) wünschtMarkus Sutera, Redakteur SPIEGEL Start

Arbeiten bei hohen Temperaturen: Die Bundesregierung tut wenig, um die Menschen vor der Hitze zu schützen. Vielleicht muss man Friedrich Merz erst daran erinnern, dass auch die Wirtschaft leidet, findet unsere Kolumnistin Sara Weber .