Einen der besten Sätze zu den Bayreuther Festspielen hat vor einigen Tagen die britische Sängerin Catherine Foster gesagt. Foster ist Sopranistin, eine sogenannte Hochdramatische, das heißt, sie singt die großen, schweren Wagner-Partien wie Brünnhilde und Isolde, in Bayreuth tut sie das seit über zehn Jahren. Auf der virtuellen Pressekonferenz der Festspiele, die so aussieht, als lüde das Bierland Oberfranken e. V. zur Verkündung seiner Jahreszahlen, erzählte Foster von dem zeitgenössischen Projekt, für das sie im Rahmen der Festspiele engagiert worden sei (Brünnhilde brennt), und von den Konzerten, die sie hier bald im Markgräflichen Opernhaus geben werde. Freude schwang in ihrer Stimme, Begeisterung. An den Rändern des Wagner-Taifuns geht es mitunter aufregender zu als in dessen Auge.
Bayreuther Festspiele: Wozu ausgerechnet Wagner?
Bayreuth ist, wenn sich Leute stundenlang anjodeln und der Kulturstaatsminister auf einem Flügel liegt. Zur Frage, warum uns die Festspiele noch immer verrückt machen















