Italienische Strände, Flüsse und Seen sind durch die diesjährige Hitzeperiode vermehrt von der Ausbreitung verschiedener Algenarten betroffen. Dort, wo das Wasser gewöhnlich türkis und klar sei, überwiegen nun oft Gelb, Grün und Braun, so beschreibt es die italienische Tageszeitung „La Repubblica“.Von Apulien im Süden über Latium in Mittelitalien bis in die Toskana haben sich laut der Zeitung in letzter Zeit die Warnhinweise und Badeverbote gehäuft. Hitzeperioden, die durch die Klimakrise vermehrt auftreten, begünstigen die Vermehrung der Algen.Besonders betroffen ist demnach zurzeit Apulien, der Absatz des „Stiefels“ auf der italienischen Landkarte. Mindestens an vier Orten habe es hier bereits eine rote Warnstufe gegeben. Manche der Algen sind giftig Auch der Fluss Po habe sich nahe Turin (Norditalien) in eine grüne Schlammmasse verwandelt. Teils beeinflussen die Arten die natürlichen Ökosysteme und sorgen für Sauerstoffmangel in den Flüssen – teils sind die Arten sogar giftig und können für einen besonders unangenehmen Urlaub sorgen.Ein Beispiel ist die Art Ostreopsis ovata. Der Kontakt kann bei Menschen unter anderem Atemwegserkrankungen, Fieber, Übelkeit und Bindehautentzündungen auslösen. Dafür muss man nicht einmal ins Wasser gehen: Bei Wellengang mit Gischt oder Wind kann es reichen, die Aerosole aus der Luft einzuatmen.Den Italienurlaub absagen muss man dennoch nicht. „Es ist nicht verboten, an der Küste zu sein oder zu schwimmen, aber man sollte unter bestimmten Umständen etwas vorsichtiger sein“, sagte ein Mitarbeiter der Regionalbehörde für Prävention und Umweltschutz Arpa Puglia der Zeitung. Warnhinweise sollte man beachten. (kko)Hinweis: Bei der Übersetzung von Informationen aus einem italienischen Zeitungsartikel kam Künstliche Intelligenz zum Einsatz.