Es gebe Tage, sagt Clemens Peschel, „da hast du das Gefühl, jemand hat einen Kübel grüner Farbe ins Wasser gekippt“. Der 27-Jährige spricht aus Erfahrung, Peschel arbeitet seit zehn Jahren beim Surfcenter am Altmühlsee, einem Gewässer mit enormem Wachstum gesundheitsschädlicher Blaualgen. Regelmäßig spricht das Gesundheitsamt Badewarnungen aus, manchmal sogar ein Verbot.
Ein Montagnachmittag im August, aus der Ferne wirkt alles in bester Ordnung. Der See glitzert in der Sonne, am Badestrand planschen Familien. Kommt man näher, offenbart sich einem die Farbe des Wassers. Es ist olivgrün. Springt ein Fisch heraus und taucht wieder ein, ist er nach kaum einer Sekunde verschwunden. An den Badestellen weisen Warnschilder auf das „erhöhte Vorkommen an Cyanobakterien“ hin.
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