Südafrikas Regierung steckt Milliarden in die faktische Schließung der Grenzen. Bestehende Ideen zum produktiven Umgang mit Migration wurden vergessen.
Malawische Staatsbürger, die in ihre Heimat zurückkehren wollen, warten in Durban, Südafrika auf die Abfertigung durch Grenzbeamte
Rogan Ward/reuters
Südafrika will mehr als 10 Milliarden Rand über drei Jahre ausgeben, um seine Grenzen zu seinen afrikanischen Nachbarn zu schließen. Grenzzäune, effiziente Patrouillen, Aufklärung über Migrationsbewegungen, Luftüberwachung und damit verbundene Infrastruktur an Land- und Seegrenzen sowie Flughäfen sollen damit bezahlt werden, kündigte Anfang dieser Woche Mamoloko Kubayi an, Vorsitzender des interministeriellen Ausschusses für Migration.
Das neue Milliardenprogramm ergänzt das beantragte Jahresbudget der Grenzschutzbehörde BMA (Border Management Authority) in Höhe von vier Milliarden Rand zur Ertüchtigung der bestehenden Maßnahmen.








