Ausländerfeindlichkeit in Südafrika: Zehntausende auf der Flucht

Immer mehr afrikanische Migranten verlassen Südafrika. Die Grenze zu Simbabwe wird zum wichtigsten Transitpunkt. Auch dort sollen sie nicht bleiben.

Johannesburg, 30. Juni: Nach Ausschreitungen warten Menschen vor der Botschaft von Malawi, um die Ausreise zu organisieren

Ihsaan Haffejee/AA/imago

Die Massenflucht afrikanischer Migranten aus Südafrika infolge der ausländerfeindlichen Gewalt dort sorgt für Krisen in den Nachbarstaaten Simbabwe und Mosambik. In Mosambiks Hauptstadt Maputo sind Tausende Malawier gestrandet, die auf eine Transportmöglichkeit in ihre Heimat warten. Simbabwe sieht sich mit einem Zustrom von Reisenden aus Südafrika am Grenzübergang Beitbridge konfrontiert – der wichtigste Grenzübergang nicht nur zwischen den beiden Ländern, sondern im gesamten südlichen Afrika.