Zu Beginn des Jahrtausends hauchten die Strokes dem Rock wieder eine Seele ein. Auf ihrem neuen Album singen sie von früher, dieses Mal mit reichlich Autotune.
27. Juli 2026, 18:05 Uhr
Die Strokes zu Besuch in Costa-Rica bei Rick Rubin, dem Produzenten ihres siebten Albums
© Johann Rashid/ Sacks & Co.
Mit Rock habe das wenig zu tun, hieß es kürzlich in den Online-Kommentarspalten, als die Strokes die beiden Singles ihres neuen Albums Reality Awaits veröffentlichten. Ausgerechnet diese Band nutze heute Autotune, die Band, die den Rock zu Beginn des Jahrtausends wiederbelebt hatte, als der Grunge mit Kurt Cobain längst gestorben war, und den Killers, den Arctic Monkeys und zahllosen Garagen-Gruppen den Weg bereitete. Aus der digitalen Retorte schrillt Julian Casablancas’ Stimme, schlittert auf der Tonleiter wie auf eisbedeckter Treppe, als drehte der Produzent Rick Rubin an seinen Reglern frei.












