Es gebe nur »’ne kleine Chance, das Blatt noch mal zu wenden«, heißt es im Song »Keine Angst«, die Zeiten seien also gefährlich. Der Text kritisiert recht deutlich den Aufstieg der AfD und rechter Positionen in der Gesellschaft. Subversives Handeln wird empfohlen. Am Ende gibt Danger Dan handfeste Tipps, mit denen er sich selbst juristisch »mal wieder« in der Grauzone wähnt. Und grüßt inhaftierte Linksextremisten.
Dem ZDF war das zu viel. Nach der Aufregung um einen abgesagten Auftritt ist das Lied jetzt neu in die Top zehn der deutschen Singlecharts eingestiegen.Eigentlich Auftritt in »Die Anstalt« geplantDer Song sei »einer der Top-Neueinsteiger in den offiziellen Deutschen Single-Charts« und lande auf Platz sieben, teilte GfK Entertainment als Ermittler der Rangliste mit. Nur knapp wurde es demnach nicht Rang sechs, wo Pashanim mit »Augenblick« den höchsten Neueinstieg schaffte.
Eigentlich wollte Danger Dan sein neues Lied »Keine Angst« gemeinsam mit dem Pianisten Igor Levit bei der 100. Ausgabe der ZDF-Kabarettsendung »Die Anstalt« spielen, die sich mit Radikalisierung und der Wehrhaftigkeit der Demokratie beschäftigt.Kurz vor der Aufzeichnung entschied das ZDF jedoch, den Auftritt zu streichen, da der Liedtext als Aufruf zur Gewalt verstanden werden könne. Danger Dan und Levit sprachen von einem Eingriff in die Meinungs- und Kunstfreiheit. Dem SPIEGEL sagte der Sänger in einem Interview : »Dass der Intendant des ZDF anfängt, antifaschistische Lieder zu zensieren, ist leider ein furchtbares Zeichen.«













