Sam Altmans OpenAI wird von einem ehemaligen Mitarbeiter überholt, Rüstungsinvestments per KI und ein Umbau bei Burda – über die wichtigsten Wirtschaftsthemen informieren wir Sie in unserem Newsletter „Der Tag“.

24.07.2026, 17.03 Uhr

Auch wenn US-Präsident Donald Trump (80) meist unvorhersehbar handelt, auf eine Sache ist Verlass: Beim Thema Zölle ist er höchst kreativ. Seine bisherigen Zölle liefen aus, deshalb war dringend Ersatz nötig. Und erfinderisch wie Trump ist, war eine Begründung auch schnell gefunden: angeblich unzureichende Maßnahmen gegen Zwangsarbeit.

Hintergrund: Die bisher geltenden Zölle gegen Dutzende Handelspartner wurden vom Supreme Court als rechtswidrig einkassiert. In der Konsequenz muss die US-Regierung Milliarden an Zöllen wieder zurückzahlen . Damit das nicht wieder passiert und die neuen Regelungen möglichst lange standhalten, ohne Zeitlimit, suchte sich Trumps Handelsministerium einen anderen Abschnitt des Handelsgesetzes von 1974 aus. Und landete bei der Zwangsarbeit. Wir lernen: Nicht nur wenn es um die private Bereicherung im Amt geht, ist Trump sehr umtriebig. Auch auf hohe staatliche Einnahmen legt er Wert. Schließlich muss ein teurer Krieg finanziert werden.