Opels letzte Hoffnung heißt China, die Ankerkraut-Gründer sprechen über ihre Comeback-Pläne und Jamie Dimon trommelt für den SpaceX-Börsengang – die wichtigsten Wirtschaftsthemen des Tages erfahren Sie in unserem Newsletter „Der Tag“.
04.06.2026, 16.43 Uhr
Der ehemals stolze Autobauer Opel wollte vor ein paar Jahren im großen Stil nach China expandieren. Der Absatz sollte wieder auf eine Million Fahrzeuge pro Jahr steigen. Die Realität ist heute eine andere. Die Chinapläne sind längst beerdigt, in Opels Kernregion Europa beträgt der Marktanteil mickrige 3 Prozent.
Im Gegensatz zu den Kunden hält zumindest der Mutterkonzern Stellantis Opel die Treue – noch. Bis Ende 2027 gilt eine Patronatserklärung. Und dann? Intern heißt es, wenn das Europageschäft weiter kriselt, müsse der Konzern Marken komprimieren. Stellantis dementiert. Ein Großteil der Investitionen fließt aber schon jetzt in die vier volumenstarken Stellantis-Marken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat. Meine Kollegen Christoph Seyerlein und Franz Anko-Hubik haben mit einer Reihe von Insidern gesprochen und zeichnen ein düsteres Bild. Warum nur noch Hilfe aus China Opel retten kann, lesen Sie hier .
Blitzableiter: Opel-Chef Florian Huettl






