Lange ließen sich Anlegerinnen und Anleger von Kriegen, Wirtschaftsflaute und möglichen Kursübertreibungen kaum beirren, sie hielten an der Euphorie über die künstliche Intelligenz (KI) fest und trieben die Aktienkurse immer weiter nach oben. Doch zuletzt mehrten sich die Turbulenzen. Etwa Ende vergangener Woche, als ein überraschend robuster US-Arbeitsmarkt die Furcht vor steigenden Zinsen verstärkte und Aktienkurse einknicken ließ.
Übertreibt es die Börse mit der KI-Vorfreude? Entsteht an den Weltbörsen womöglich erneut eine gigantische Spekulationsblase, die zu platzen droht? Mein Kollege Hannes Breustedt hat darüber mit Peter Oppenheimer (62) gesprochen, dem Chefaktienstrategen der US-Großbank Goldman Sachs. Oppenheimer sieht die Parallelen zu früheren Exzessen wie der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende durchaus. Er erkennt aber auch entscheidende Unterschiede – und bleibt daher bemerkenswert gelassen. Was der erfahrene Marktkenner darüber hinaus zu Schwächen von MSCI-World-ETFs, zu kommenden Megabörsengängen wie SpaceX oder OpenAI sowie zu Kurschancen im Softwaresektor sagt, erfahren Sie hier .
Experte: Peter Oppenheimer von Goldman Sachs ist mit fast 40 Jahren Erfahrung einer der profiliertesten Börsenkenner überhaupt








