Liebe Leserin, lieber Leser.Erleben wir in dieser Woche einen Backlash bei der KI-Begeisterung in den USA? Der Bundesstaat Florida will Sam Altman (41) in einer Klage gegen OpenAI auch persönlich haftbar machen für Verfehlungen von ChatGPT. Politikveteran Bernie Sanders (84) hat dazu aufgerufen, 50 Prozent der Anteile aller führenden KI-Labore zu verstaatlichen. Und Donald Trump (79) unterzeichnete die Executive Order zur KI-Regulierung. Der Präsident will nun doch nicht den Komplett-Freifahrtschein, sondern eine staatliche Prüfung der Modelle. Sollten wir uns also doch mehr Sorgen um die Risiken der KI machen? Darüber haben wir mit einem der prominentesten „AI Doomer“ gesprochen .
Das sind unsere Topthemen diese Woche: KI-Kritiker Sam Ramadori im Interview: „Noch ist es nicht zu spät“Die Selbstbewertungstricks von Check24Ankerkraut-Gründerpaar über Rückkauf ihrer Firma von Nestlé
Topstory: Warum es „noch nicht zu spät“ für uns Menschen ist
Setzt sich für sichere KI ein: LawZero-Direktor Sam Ramadori
Die KI-Labs liefern sich ein technisches und finanzielles Wettrüsten – und einer hält dagegen: Sam Ramadori, Chef der kanadischen NGO LawZero. Im Interview mit meiner Kollegin Mirjam Hecking warnt er vor der nächsten Eskalationsstufe. Er erzählt, warum ihn der Blick auf autonome Systeme nervös gemacht hat – und weshalb Modelle, die menschliche Fähigkeiten übertreffen, in Kombination mit militärischen Anwendungen eine neue Risikodimension eröffnen. Selbst große Institutionen werden inzwischen unruhig. Doch LawZero will nicht nur mahnen, sondern selbst eine „sicherere“ Alternative bauen – gemeinsam mit Yoshua Bengio (61), einem der bekanntesten KI-Forscher der Welt. Finanziert wird die NGO von prominenten Unterstützern, darunter Bill Gates(70), Eric Schmidt (71) und Investor Jaan Tallinn (54). „Noch ist es nicht zu spät“, sagt Ramadori. Das lest ihr hier im ganzen Interview .









