Nach einer unliebsamen Enthüllung über Trumps Flugzeug will die US-Regierung Aussagen von Journalisten erzwingen – und nun macht sie einen Rückzieher.
„New York Times“: Reporter sollten vor einer Grand Jury aussagen
Melissa Bender/NurPhoto/imago
dpa | Nach Berichterstattung über die neue Präsidentenmaschine von Donald Trump erhielten mehrere New-York-Times-Journalisten Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan – nun hat das US-Justizministerium angekündigt, diese zurückzuziehen. Das berichteten mehrere US-Medien aus einer Anhörung vor einem Gericht in New York. Der Anwalt der New York Times, David McCraw, sprach von einer „wichtigen Bestätigung des Bekenntnisses unseres Landes zur Pressefreiheit“.
Man freue sich, dass die Regierung eingeräumt habe, dass die Vorladungen gegen das Gesetz verstießen, teilte er der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Doch es hätte gar nicht erst dazu kommen dürfen. Die Journalistinnen und Journalisten der Zeitung würden sich von solchen Taktiken nicht einschüchtern lassen, betonte McCraw.









