Stand: 25.07.2026 • 13:41 Uhr
Weil die New York Times über Sicherheitsmängel an Trumps neuer Air Force One berichtete, ließ die US-Regierung Journalisten vorladen. Ein Bundesrichter griff ein. Experten sprechen von Einschüchterungsversuchen der Regierung.
US-Präsident Donald Trump flog mit seiner neuen Air Force One zum NATO-Gipfel nach Ankara. Das Flugzeug ist ein Geschenk aus Katar, mit viel Gold und Luxus an Bord. Umso überraschter waren die mitreisenden Journalisten, dass Trump nach dem Gipfel mit der alten Präsidentenmaschine zurück flog. Seine Begründung: die neue Air Force One sei bereits voraus geflogen, um sie den US-Soldaten in England zu zeigen.
Nach Recherchen der Journalisten der New York Times waren Sicherheitsbedenken der Grund für den Flugzeugwechsel. Demnach fehlen bei der neuen Air Force One wichtige Abwehrsysteme. Ein entsprechender Bericht versetzte Trump in Wut, sagt Brian Stelter, der Medienexperte des Senders CNN:
Er wollte unbedingt die Quelle herausfinden. Der Präsident war sauer und beleidigt. Seine eigenen Regierungsmitarbeiter hatten der Presse gesteckt, dass er die Öffentlichkeit getäuscht hatte. Nicht eine Vorführung für Soldaten war der Grund, sondern Sicherheitsbedenken.












