Wenn Politiker nach einem mitreißenden Wahlkampf an die Macht kommen, kann man zuschauen, wie die Realität sie zurechtstutzt. Hindernisse türmen sich auf, Versprechen werden gebrochen, der Schwung erlahmt, die Popularität schwindet. Donald Trump etwa, der die Präsidentschaftswahl 2024 in den USA mit knapp 2,3 Millionen Stimmen Vorsprung gewann und mit einem Zustimmungswert von 47 Prozent ins Weiße Haus zurückkehrte, musste erleben, wie dieser Wert innerhalb von sechs Monaten um zehn Prozent schrumpfte. Inzwischen geben nur noch etwa 35 Prozent der Amerikanerinnen und Amerikaner an, sie seien mit Trumps Amtsführung zufrieden – ein Rekordtief. Ein Trost für Trumps Republikaner: Noch unbeliebter als sie sind die Demokraten.