Stand: 09.06.2026 • 12:49 Uhr
In den USA finden Vorwahlen statt - heute gleich in vier Bundesstaaten. Sie entscheiden, welche Kandidaten im November bei den Midterms antreten. Präsident Trump mischt sich massiv ein - aber hilft das seiner Partei?
Die laufenden Vorwahlen vor den Midterms im Herbst zeigen ein widersprüchliches Bild: US-Präsident Donald Trump prägt die Republikanische Partei stark - doch genau das könnte ihr im November schaden.
Ein Beispiel ist der Bundesstaat Kentucky: Dort hat Trump den republikanischen Abgeordneten Thomas Massie immer wieder öffentlich massiv angegriffen. Ihn als "komplettes Desaster" bezeichnet, sowohl als Kongressabgeordneter als auch als Mensch. Nach dieser massiven Kritik verlor Massie seine Vorwahl deutlich.
Für viele Beobachter ist der Fall exemplarisch: Trump entscheidet zunehmend, wer in der Partei politisch überlebt - und wer nicht. Für die republikanische Strategin Jeanette Hoffmann war Massie ein Abgeordneter, der immer mit den Demokraten und gegen Trumps Agenda gestimmt habe. Daher habe er mit diesem Widerstand rechnen müssen.







