Wenn man sich halbwegs sicher sein könnte, dass im Herbst in den USA faire Wahlen stattfinden, dann wäre die Ausgangslage vor den anstehenden Midterms nicht allzu spannend. Im Ranking der unbeliebtesten Politiker der US-Geschichte hat der 47. Präsident, Donald Trump, inzwischen sogar den 45. Präsidenten selbigen Namens abgehängt. Was den Republikanern deshalb bei den Zwischenwahlen blüht, das haben auch konservative Beobachter bereits mit dem Wort „Blutbad“ umschrieben. Die Demokraten dürften wohl die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückerobern und sie können sich sogar berechtigte Hoffnungen auf eine Mehrheit im deutlich schwieriger zu erobernden Senat machen. Es gibt nur eine Einschränkung in diesem Szenario: Derzeit deutet wenig auf faire Wahlen im Herbst hin.