Ein neues EU-Sanktionspaket soll Druck auf Moskau ausüben. In vielen Bereichen wurde es zuvor abgeschwächt. Auch Deutschland gerierte sich als Bedenkenträger.

Fischstäbchen enthalten oft russischen Fisch

Kai Schwabe/Westend61/picture alliance

dpa/rtr/taz | Die 27 EU-Staaten haben sich angesichts des anhaltenden Angriffskrieges gegen die Ukraine am Donnerstag auf ein neues Paket mit Russland-Sanktionen geeinigt. Man habe 32 weitere russische Banken auf die Sanktionsliste gesetzt, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit.

Zudem seien Strafmaßnahmen gegen russische Kryptofirmen und Ölhandelsplattformen beschlossen worden. Die EU bereite außerdem vor, dass am Krieg gegen die Ukraine beteiligte russische Soldaten nicht ‌mehr in die Europäische Union einreisen dürfen.