Analyse
Stand: 22.07.2026 • 18:32 Uhr
Die Unionsfraktion ringt nach schwierigen Monaten um Geschlossenheit. Mit Thorsten Frei an der Spitze soll nun Ruhe und Stabilität einkehren. Kann das gelingen?
Es ist kein Geheimnis im politischen Berlin, dass der amtierende Kanzleramtschef Thorsten Frei ein Wunschkandidat des Kanzlers für den Fraktionsvorsitz war. Es ist auch bekannt, dass dieser stets große Ambitionen auf den Fraktionsvorsitz der Unionsfraktion und viel weniger auf das Kanzleramt hatte. Es scheint eine ideale Lösung für beide zu sein - Friedrich Merz und Frei, nachdem Jens Spahn recht kurzfristig und unvorhergesehen zurücktreten musste.
Nun konnte Merz für den koalitionsintern wichtigen Posten einen Kandidaten vorschlagen, der ihm gewogen ist und durch seine bisherige Hyperloyalität mutmaßlich auch nicht zur Gefahr für den Kanzler werden wird.












