Am Vortag seines mutmaßlichen Suizids soll sich Fatih G. noch ein Beutelchen Tabak geholt haben. Als er gegen 20.30 Uhr im Haftraum A.2.45-W der Justizvollzugsanstalt Bremervörde das letzte Mal kontrolliert wird, bekommt er noch seine Medikamente: Antidepressiva und ein Beruhigungsmittel. Keine Verhaltensauffälligkeiten, so berichtet es das Justizministerium heute.
Womöglich hat G. seinen Entschluss da aber bereits gefasst: sich in den kommenden Stunden das Leben zu nehmen. Fatih G. hat schwere Schuld auf sich geladen. Sechs Menschen soll er im niedersächsischen Stade getötet haben, offenbar im Zusammenhang mit einem Sorgerechtsstreit, aus Frust darüber, dass er sein Kind nicht mehr sehen durfte. Vier Wochen ist das nun her.










