Der Cyberangriff auf Rumäniens Katasterbehörde ANCPI zieht immer weitere Kreise – und einige Tage nach dem ersten Bekanntwerden zeichnet sich ein deutlich klareres, aber auch alarmierenderes Bild ab. Was zunächst als „technisches Problem“ heruntergespielt wurde, entpuppt sich als schwerer Angriff auf eine zentrale staatliche Infrastruktur, über die in Rumänien fast alle Immobiliengeschäfte laufen.
Seit dem 14. Juli 2026 sind Apps und Webseiten der Behörde offline: Notare können keine neuen Verträge beurkunden, Bürger weder Eigentumsnachweise noch Grundbuchauszüge abrufen. Der Hacker – online bekannt als „ByteToBreach“ – behauptet, nach einem gescheiterten Erpressungsversuch die komplette Datenbank samt Backups gelöscht zu haben. Die Behörde widerspricht dieser Darstellung inzwischen deutlich.
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Rumänien: Hackerangriff legt Immobiliengeschäfte lahm
Neu sind jetzt vor allem die Details, wie es überhaupt so weit kommen konnte – und sie sind erschreckend. Eine Analyse offenbart gravierende Sicherheitslücken: veraltete Betriebssysteme, das Passwort „passw0rd“ und ausdrücklich abgeschaltete Firewalls. Klar ist außerdem: Der Angriff traf das System zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt – kurz vor einer massiven Steuererhöhung, die den Markt ohnehin unter Druck setzt.











