Uganda hat eines der schärfsten Anti-LGBTQ-Gesetze weltweit. Dennoch hat Deutschland nun eine junge lesbische Frau in ihre alte Heimat abgeschoben.
Von hier nach Uganda abgeschoben, ein startendes Flugzeug am Flughafen München Franz Josef Strauß
Peter Schatz/imago
„Wenn du das hier liest, bin ich schon weg“, schreibt Angel ihrer Partnerin Consolate am Montagnachmittag per Whatsapp. „Ich habe mein Bestes gegeben und ihr habt alles versucht.“ Sobald sie in Uganda lande, müsse sie das Land so schnell wie möglich wieder verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen.
Am vergangenen Montag haben die deutschen Behörden die 23-jährige lesbische Frau aus Uganda in ihr Heimatland abgeschoben. Dort drohen ihr schwere Gewalt, staatliche Verfolgung und möglicherweise die Todesstrafe. Seit 2023 gilt in dem Land in Uganda eines der weltweit schärfsten Anti-LGBTQ-Gesetze.








