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Spahn-Rücktritt: „Merz hat Führung gezeigt – allerdings spät“ Der Rücktritt von Jens Spahn setzt Friedrich Merz unter Druck. Politikwissenschaftler Oliver Lembcke erklärt, warum sich für den Kanzler nun eine Chance ergibt – und warum sie teuer erkauft ist.
Friedrich Merz (l.) und Jens Spahn: Nach Empörungwelle zu Rücktritt gedrängt. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpaBerlin. Oliver Lembcke sieht den Rücktritt von Jens Spahn als späten Befreiungsschlag für Bundeskanzler Friedrich Merz. „Der Rücktritt eröffnet Merz die Chance für einen Neustart“, sagt der Bochumer Politikwissenschaftler im Gespräch mit dem Handelsblatt.Spahn war am Samstag als Vorsitzender der Unionsfraktion zurückgetreten. Vorausgegangen war eine tagelange Debatte über die Geburt seines Kindes mithilfe einer Leihmutter in den USA, die die Union erheblich belastet hatte. Merz, der nach eigenen Angaben frühzeitig informiert gewesen war, drängte Spahn schließlich zu Konsequenzen. Daraufhin machte dieser den Weg für einen Wechsel an der Fraktionsspitze frei.Am Montagvormittag kommt das CDU-Präsidium zusammen. Am Nachmittag ist dann Unionskreisen zufolge eine Sonderschalte des CDU/CSU-Fraktionsvorstands geplant. Zentrales Thema dürfte der Spahn-Rücktritt sein.Im Interview analysiert Lembcke die Folgen von Spahns Rücktritt für Bundesregierung und Union. Er erklärt, welche Fehler Merz im Krisenmanagement gemacht hat – und welche Chancen sich für den Kanzler nun eröffnen.Lesen Sie hier das vollständige Interview Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt











