Wer die CDU in der Mitte sehen will, wird Spahn keine Träne nachweinen. Für Merz macht der Rücktritt die schwierige Lage noch herausfordernder.
Erst gratuliert, dann abgesägt: Friedrich Merz hat seinen Daumen erst gehoben, dann gesenkt
Michael Kappeler/dpa
I mmerhin ist es jetzt schnell gegangen: Jens Spahn ist als Chef der Unionsfraktion im Bundestag zurückgetreten. Dieser Rücktritt ist die einzige richtige Konsequenz, die der bislang so mächtige CDU-Mann ziehen konnte.
Auch wenn der Kinderwunsch von Spahn und seinem Mann nachvollziehbar sein mag – Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, und die CDU lehnt sie strikt ab. Daran muss sich ein CDU-Politiker orientieren, zumal einer ganz oben in der parteiinternen Hierarchie.











