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Kommentar: Merz sollte die Gelegenheit nutzen und das Kabinett umbauen Der Rücktritt von Jens Spahn war unvermeidbar, aber er schafft ein Machtvakuum in der CDU. Für den Kanzler könnte der Abgang aber womöglich gelegen kommen.
Friedrich Merz und Jens Spahn: Der Kanzler muss rasch Spahns Nachfolge klären. Foto: AFPDer Plan von Friedrich Merz war eigentlich ein anderer. Er wollte ein Reformpaket präsentieren, auf der Sommerpressekonferenz über Erfolge sprechen und dann mit positiver Stimmung in die Ferien gehen. Alle sollten noch einmal durchatmen, bevor die Landtagswahlen die Bundesregierung im Herbst vor die nächste Zerreißprobe stellen, sollten die Regierungsparteien so schwach abschneiden, wie Umfragen prognostizieren. Doch mit dem Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef sind all die schönen Pläne dahin.Der Kanzler steht vor einem Machtvakuum an entscheidender Stelle. Spahn war zwar nicht beliebt, selbst der Kanzler soll ihm nicht über den Weg getraut haben. Und sein Rücktritt war, nachdem er sich über eine Leihmutterschaft in den USA den Kinderwunsch erfüllte, folgerichtig. Wasser predigen, Wein trinken – das oft bemühte Klischee über Politiker, selten hat es so gut gepasst wie in dem Fall von Jens Spahn.Aber zunächst schafft Spahns Abgang allerhand Probleme. Der Fraktionschef war einer der mächtigsten CDU-Politiker, über Parteigrenzen hinweg für seine Professionalität geschätzt. Und in den komplizierten Gesprächen über das aktuelle Reformpaket von Schwarz-Rot galt er als verlässlicher Verhandler. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt










