Die neuen Uhren haben einen gemeinsamen Nenner: Sie sind unisex und – zumindest auf den ersten Blick – angenehm unkompliziert. Vor allem aber sind sie in den schönsten Farben zu haben.Poolblau: «Ingenieur Automatic 35» von IWC SchaffhausenIm Mittelpunkt der sommerlichen Neuinterpretation der Ikone «Ingenieur Automatic 35» von IWC Schaffhausen steht ein Zifferblatt im Farbton «Pool». Es verleiht der charakterstarken Ingenieur-Kollektion eine frische und moderne Ausstrahlung und spricht mit einem 35-mm-Gehäuse all jene an, die ein etwas kompakteres Uhrenformat bevorzugen.Highlights dieser Uhr sind das integrierte Armbanddesign und die markanten Bohrungen in der feststehenden Lünette, die ursprünglich 1976 von Gérald Genta für die IWC Ingenieur Ref. 1832 entworfen wurden. Das neue Automatikwerk Kaliber 47110 wurde speziell für den kleineren Durchmesser angepasst und lässt sich über den Saphirglasboden bewundern. Getty Images PD Der Schauspieler Andrew Garfield überzeugte als Tennisfan in Wimbledon mit dieser Uhr: «Ingenieur Automatic 35», 10 500 Franken, von IWC Schaffhausen. Türkis-Pop: «Royal Oak Offshore» von Audemars PiguetEine sehr ähnliche Farbschattierung, jedoch einen Ticken knalliger, wählt die unabhängige Schweizer Manufaktur aus Le Brassus Audemars Piguet für eine neue Sommerversion des Hausklassikers «Royal Oak Offshore». Die sportlichere, robustere und grössere Interpretation der legendären «Royal Oak» knüpft mit dem kecken Türkis an den Geist der kürzlichen «Royal Pop»-Kollaboration mit Swatch an.Je nach Ausführung stehen neue 37-Millimeter-Chronographen mit dem Manufakturkaliber 6401 oder 42-Millimeter-Modelle mit Flyback-Chronograph beziehungsweise Diver-Funktion zur Wahl. Trotz der lebhaften Farbpalette bleibt die «Offshore» ihren Wurzeln treu – mit markanten Proportionen, hoher Wasserdichtigkeit und starker Chronographen-DNA. «Royal Oak Offshore Selfwinding Chronograph», 32 500 Franken, von Audemars Piguet. PD Gelb-violett: «Pioneer Centre Seconds Sun Berry» von H. Moser & CieKeine Zurückhaltung am Handgelenk: Das 40-Millimeter-Stahlgehäuse der «Pioneer Centre Seconds Sun Berry» von H. Moser & Cie. kombiniert ein intensives «Berry-Purple-Fumé»-Zifferblatt mit leuchtend gelben Akzenten – von den Super-LumiNova®-Zeigern bis zum Kautschukband.Die markante Farbkombination verleiht der sportlichen Uhr eine sommerliche Energie, ohne die technische Substanz zu vernachlässigen. Im Inneren arbeitet das automatische Manufakturkaliber HMC 201 mit drei Tagen Gangreserve, sichtbar durch den Saphirglasboden. Wasserdicht bis 12 bar, verbindet die «Pioneer Centre Seconds Sun Berry» Haute Horlogerie mit Abenteuerlust und einem unverwechselbaren Auftritt. «Pioneer Centre Seconds Sun Berry», 14 500 Franken, von H. Moser & Cie. PD Olivgrün: «Divers Date» von OrisRobust, funktional und bereit für jedes Abenteuer. Die neue «Oris Divers Date» ist eine moderne Interpretation von Oris’ historischer Taucheruhren-Designsprache aus den 1960er Jahren. Das olivgrüne Zifferblatt verleiht im Kontrast mit der schwarzen Keramiklünette sowie Super-LumiNova®-beschichteten Zeigern und Indizes dem sportlichen Klassiker eine markante Vintage-Note.Im Inneren arbeitet das Schweizer Automatikwerk Oris Kaliber 733 mit 41 Stunden Gangreserve. Geliefert wird die 39-Millimeter-Edelstahluhr mit einer Wasserdichtigkeit bis 200 Meter mit Schnellwechsel-Metallband und zusätzlichem Kautschukband für maximale Vielseitigkeit. «Divers Date», 2450 Franken, von Oris. PD Poppige Pastelle: «Big Bang Ceramic» von HublotHublot taucht seine «Big Bang» in die Farben des Sommers und setzt auf Hightech-Keramik in Mint, Peach und Himmelblau. Neben zweifarbigen Sondermodellen erscheinen auch monochrome Varianten, bei denen Gehäuse, Zifferblatt und Kautschukband konsequent aufeinander abgestimmt sind.Besonders die neue «Big Bang» mit 33-Millimeter-Gehäuse verzichtet erstmals auf Diamanten und lässt die sanften Farbtöne für sich sprechen. Trotz der sommerlichen Leichtigkeit bleibt die Technik kompromisslos: Kratzfeste Keramik, Manufakturwerke und das markante «Big Bang»-Design verbinden Materialinnovation mit entspannter Ferienästhetik. PD Neue «Big Bang»-Modelle mit Keramik in Mint, Peach, Himmelblau und Rosa, 98 000 Franken bzw. 12 900 Franken, von Hublot. Tiefblauer Verlauf: «Polaris Date» von Jaeger-LeCoultreMit einer neuen, kompakteren 40-Millimeter-Version der «Polaris Date» verbindet Jaeger-LeCoultre sportliche Eleganz mit einer frischen Farbwirkung. Blickfang ist das tiefblaue Zifferblatt mit raffiniertem Farbverlauf, das durch 7 Schichten Farblack und 35 Schichten transparenten Lack seine beeindruckende Tiefe erhält.Die innen liegende Drehlünette, markante Leuchtindizes und das Manufakturkaliber 899 mit 70 Stunden Gangreserve machen die Uhr zum vielseitigen Begleiter für Alltag und Freizeit. Das intensive Blau fügt sich perfekt in den Trend zu ausdrucksstarken, farbigen Zifferblättern ein. Hummelgelb: «Black Bay Chrono 39 Bumblebee» von TudorEin unübersehbares Ausrufezeichen ist die neue «Black Bay Chrono 39 Bumblebee» von Tudor. Das leuchtend gelbe Zifferblatt mit schwarzen Totalisatoren (die zwei kleinen, runden Anzeigen) erinnert an historische Rennsport-Chronographen und bringt kräftige Farbe ans Handgelenk.Im neuen 39-Millimeter-Gehäuse arbeitet das COSC-zertifizierte Manufakturkaliber MT5813 mit Säulenrad, vertikaler Kupplung und 70 Stunden Gangreserve. Neu gestaltete «Snowflake»-Zeiger, überarbeitete Drücker und das dreireihige Edelstahlband mit einfach verstellbarer «T-Fit»-Schliesse runden den sportlichen Auftritt ab. Eine Uhr, die Vintage-Anklänge mit moderner Technik und maximaler Präsenz verbindet. «Black Bay Chrono 39», 5500 Franken, von Tudor. PD Lachsrosa und Buttergelb: «Villeret Ultraplate» von BlancpainBlancpain erweitert die elegante «Villeret Ultraplate»-Linie um ein neues 38-Millimeter-Gehäuse und setzt dabei auch farblich frische Akzente. Erstmals erhält die Kollektion ein Zifferblatt in schimmerndem Lachsrosa mit Sonnenschliff, kombiniert mit anthrazitfarbenem Nubuklederband.Exklusiv für die Boutiquen gibt es zudem eine zweifarbige Variante mit opalinem Goldton-Zifferblatt, gelbgoldenen Indizes und olivgrünem Nubukband. Trotz den neuen Grössen bleiben die klassischen Villeret-Codes erhalten: flaches Automatikwerk, feine Golddetails und eine zurückhaltende Ästhetik, die zeitlose Eleganz mit modernen Farbakzenten verbindet. «Villeret Ultraplate», 9600 Franken, von Blancpain. PD Limettengrün und Knallorange: «Pontos S Solar» von Maurice LacroixMit der neuen «Pontos S Solar» bringt Maurice Lacroix erstmals Solartechnologie in seine sportlichste Kollektion. Die in der Schweiz entwickelten Ronda-Solarquarzwerke werden durch Licht aufgeladen und bieten bis zu acht Monate Gangreserve sowie eine Batterielebensdauer von über zehn Jahren.Für den Sommer gibt es zwei limitierte Modelle mit fluoreszierenden Akzenten: Die Dreizeigeruhr setzt auf leuchtendes Limettengrün, der Chronograph auf kräftiges Orange. Schwarze oder blaue Zifferblätter, farbige Aluminiumlünetten und eine Wasserdichtigkeit bis 200 Meter machen die Pontos S Solar zu einer ebenso funktionalen wie auffälligen Sportuhr. Kombinieren Schweizer Solarquarz-Technologie mit sommerlichen Farbakzenten: Sondereditionen der neuen «Pontos S Solar», 1500 Franken, von Maurice Lacroix. PD Schimmerndes Beerenrot: «Overseas Self-Winding» von Vacheron ConstantinVacheron Constantin erweitert die «Overseas»-Kollektion um zwei elegante Automatikmodelle in einer neuen Grösse von 34,5 Millimetern, quasi einer klassischen Damengrösse. Frei vom üblichen Diamantenbesatz dieser Grössenkategorie, ist sie auch für Herren attraktiv. So kommt die klare Formensprache der Malteserkreuz-Lünette umso besser zur Geltung, während farbige Lackzifferblätter für eine moderne Note sorgen: Die Roségold-Version zeigt einen warmen Roségoldton mit Sonnenschliff, die Edelstahlvariante ein ausdrucksstarkes Tiefrot.Das Manufakturkaliber 1088/1 treibt beide Modelle an. Dank dem werkzeuglos wechselbaren Armbandsystem mit drei Optionen – Metallband, Kautschuk und Alligatorleder – passen sie sich mühelos einer sportlichen und eleganten Erscheinung an. Knallweiss: «RM 64-01 Tourbillon Colnago» von Richard MilleRichard Mille legt mit der «RM 64-01 Tourbillon Colnago» eine Uhr vor, die den Radsport bis ins Detail zitiert – und dabei auch farblich Akzente setzt. Das auf 50 Exemplare limitierte Modell entstand gemeinsam mit dem italienischen Fahrradhersteller Colnago. Das Gehäuse aus weissem Quarz TPT® mit den Massen 43,21×49,94 Millimeter und einer Höhe von 14,23 Millimetern wird von einer Lünette in neuem Azurblau eingefasst, während 5N-Rotgold warme Kontraste setzt.Das skelettierte Tourbillon-Kaliber erinnert mit seiner Architektur an einen Rennradrahmen, Brücken und Zeiger greifen Designelemente von Colnago auf. So verbindet die Uhr technische Finesse mit einer frischen Farbpalette – sportlich, leicht und überraschend elegant. PD Sportliche Hommage an den Radsport aus azurblauem Quarz TPT®, weissem Quarz und 5N-Rotgold: Die auf 50 Stück limitierte «RM 64-01 Tourbillon Colnago», Preis auf Anfrage, von Richard Mille. Newsletter Die besten Artikel aus «NZZ Bellevue», einmal pro Woche von der Redaktion für Sie zusammengestellt.
Von grell bis pastell: 11 Uhren-Neuheiten für den Sommer 2026
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