Als „Planungsdesaster“ kritisiert die CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat die Verkehrssituation in der Lindwurmstraße. Dort war im vergangenen Herbst ein neuer Radweg zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz eingerichtet worden. Dieser soll nun zwischen Reisingerstraße und Goetheplatz zu einer Busspur werden, um zu vermeiden, dass der Schienenersatzverkehr während der U-Bahn-Sperrung übermäßig lange im Stau steht. Vorerst bis zum Oktoberfest soll dies so bleiben.Die CSU, die den Umbau der Lindwurmstraße generell kritisiert, sieht sich bestätigt. Man habe vor einer „Staufalle“ gewarnt, weil für Autos nur noch eine Spur pro Richtung zur Verfügung stehe. Dies sei „schlechte Planung, deren Leidtragende nun die Radfahrer und Fußgänger“ seien, so die CSU. „Radfahrer zwanghaft über Hauptverkehrsrouten zu leiten, ist ein Fehler“, wird Stadträtin Veronika Mirlach in einer Mitteilung zitiert.Den neuen Radweg wieder wegzunehmen, wirke „stümperhaft und sorgt zurecht für Frust“. Sie wirbt dafür, als Alternative zur Lindwurmstraße die Route über Bavariastraße, Bavariaring und Nußbaumstraße zum Sendlinger Tor auszuweisen.
München Lindwurmstraße: CSU kritisiert Verkehrsplanung
CSU kritisiert Umbau der Lindwurmstraße in München als Planungsfehler. Neuer Radweg wird zur Busspur. Diskussion um alternative Routen läuft.






