Es sind nur wenige hundert Meter bestens ausgebaute Infrastruktur, auf die Münchens Fahrradfahrerinnen und Radler in den kommenden Wochen verzichten müssen. Voraussichtlich bis zum Start der Wiesn müssen sie sich von kommender Woche an auf der Lindwurmstraße von der Reisingerstraße bis zum Sendlinger Tor – wie in alten Zeiten – den Platz mit den Fußgängern zwischen den Pappeln und den Häuserfronten teilen. Damit wird auf der staugeplagten Straße Platz geschaffen für eine Busspur, auf der dann der Schienenersatzverkehr freie Fahrt hat. Was klingt wie ein notwendiges Provisorium, das die Fahrradfahrer einfach aushalten sollten, ist aber ein völlig falsches Signal: Der motorisierte Verkehr muss fließen – und die Verkehrswende wird abgewürgt.
Radweg an der Münchner Lindwurmstraße: Hier wird die Verkehrswende zurückgedreht – von einem grünen Oberbürgermeister
Weil Autos und Busse im Stau stehen, wird an der Münchner Lindwurmstraße ein neuer Radweg geopfert. Auch wenn die Maßnahme nur temporär ist, das Signal, das Dominik Krause aussendet, ist falsch.







