Seit diesem Montag wird zwischen Goetheplatz und Sendlinger-Tor-Platz geradelt, wo vorher Autos gefahren sind. Das Baureferat hat am Wochenende auf der Lindwurmstraße neue Fahrradstreifen abmarkiert, bis Mitte September kommen in weiten Teilen noch Trennelemente dazu, die den Radstreifen von der Fahrbahn abgrenzen. Am ersten Montag haben aber längst noch nicht alle die neue Aufteilung auf der Lindwurmstraße mitbekommen.
Morgens, gegen 8 Uhr, fährt ein Bus der Linie 62 auf dem Fahrradstreifen, mehrere Autos machen es ihm nach. Gleichzeitig fahren viele Radlerinnen und Radler – Macht der Gewohnheit – immer noch auf dem alten, schmalen Radweg, den die neu abmarkierte Spur eigentlich ersetzen soll. Andere Radler nutzen die neue Spur rege, auch die folgenden Busse halten sich korekt an die neue Verkehrsführung.
Einen besseren Zeitpunkt hätte sich die Stadt nicht aussuchen können für die Umgestaltung der Lindwurmstraße. Weil es fortan nur noch eine Fahrspur pro Richtung gibt, befürchten Gegner des Straßenumbaus – unter ihnen der CSU-Oberbürgermeisterkandidat Clemens Baumgärtner – tägliche Staus. Doch aktuell, wie immer im August, sind kaum Autos unterwegs, von „Berufsverkehr“ oder Stau kann an diesem Montagmorgen keine Rede sein.







