Ein Murmeln aus den Seitentüren der Salzburger Kollegienkirche, das monotone Schlagen einer Röhrenglocke, dann halten Chor und Orchester Einzug, in langen schwarzen Reihen wie zu einem Kondukt. Mit einem inszenierten Ritual lässt Teodor Currentzis das erste Konzert der „Ouverture spirituelle“ beginnen, der traditionellen Reihe vor allem für geistliche Musik vor der eigentlichen Eröffnung der Salzburger Festspiele. In einer Woche wird Currentzis hier auch die erste Opernpremiere dirigieren, „Carmen“ von Georges Bizet.
Eröffnung der Salzburger Festspiele: Magisch, auf stille Weise
Der Dirigent Teodor Currentzis eröffnet die Salzburger Festspiele mit Liedern der Schwermut und der Trauer in der Reihe „Ouverture spirituelle“








