Iranisches Medium veröffentlicht Video: „Wo kann Trump getötet werden?“ Die iranische Nachrichtenagentur Fars verbreitet in sozialen Medien ein Video mit dem englischen Titel „Wo kann Trump getötet werden?“. Es wurde unter anderem auf dem Telegram-Kanal der Agentur, die der Revolutionsgarde nahesteht, veröffentlicht. Eine Version des Videos auf der Plattform X, die dem US-Milliardär Elon Musk gehört, wurde mittlerweile gelöscht. Das Video soll etwa die Route der Autokolonne von US-Präsident Donald Trump zu seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago in Florida zeigen. Eine Brücke stelle einen sicherheitskritischen Punkt dar. Die visuelle Darstellung der Route korrespondiert nicht direkt mit öffentlich zugänglichem Kartenmaterial. Die Route des US-Präsidenten in Florida wurde erst im Januar 2026 wegen eines verdächtigen Objekts am Flughafen verändert.Hintergrund sind Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. Chamenei kam am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz ums Leben.Robert DikomeitUN-Generalsekretär: Angriffe auf zivile Infrastruktur im Irankrieg „inakzeptabel“UN-Generalsekretär António Guterres hat die Angriffe auf die zivile Infrastruktur im Irankrieg als „inakzeptabel“ bezeichnet. Er sei „weiterhin zutiefst besorgt über die anhaltende militärische Eskalation zwischen dem Iran und den USA“, sagte sein Sprecher Farhan Haq am Freitag. „Besonders besorgt“ sei Guterres über die „Angriffe auf die zivile Infrastruktur im Iran und in der gesamten Region“. Zuvor hatte Teheran von US-Attacken auf Brücken, einen Hafen, einen Flughafen, das Stromnetz und Telekommunikationseinrichtungen berichtet. In Kuwait wurde nach Behördenangaben ein Kraftwerk mit angeschlossener Meerwasserentsalzungsanlage von einer iranischen Drohne getroffen. Beide Länder riefen die Bürger zum Stromsparen auf.Palästinensische Gesundheitsbehörden: Acht Tote bei israelischem Angriff auf Trauergemeinde in Gaza Bei einem israelischen Luftangriff auf eine Trauergemeinde in Nuseirat im zentralen Gazastreifen sind palästinensischen Gesundheitsbehörden zufolge mindestens acht Menschen getötet und ⁠20 weitere verletzt worden. Die Trauernden nahmen den Angaben zufolge an der Beerdigung einer Person teil, die bei einem früheren Angriff am selben Tag getötet wurde. Die radikal-islamische Hamas verurteilte den Angriff als „brutales Massaker“. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs lag zunächst nicht vor. Die ‌Gesamtzahl der an diesem Tag getöteten Palästinenser steigt demnach auf mindestens zwölf. US-Militär: Haben wichtigen Überwachungsturm zerstörtDas US-Militär hat bei seinen Angriffen gegen den Iran nach eigenen Angaben einen Überwachungsturm für die Seefahrt zerstört. Dieser sei Teil eines maritimen Überwachungsnetzwerks entlang der iranischen Küste am Golf von Oman gewesen, teilte das zuständige Regionalkommando auf der Plattform X mit. Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten den Turm jahrzehntelang genutzt, um Handelsschiffe auf ihrer Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verfolgen und ins Visier zu nehmen, hieß es. „Die Zerstörung des Turms schwächt unmittelbar die Fähigkeit der IRGC, Angriffe auf unschuldige zivile Besatzungsmitglieder zu koordinieren.“ Außerdem schütze der am Donnerstag erfolgte Angriff die Freiheit der Schifffahrt für alle Schiffe, mit Ausnahme jener, die versuchten, die US-Seeblockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Revolutionsgarde will Angriffe fortsetzen, bis „wieder Ruhe eingekehrt ist“ Die iranische Revolutionsgarde will ihre Angriffe in der Golfregion nach eigenen Angaben erst stoppen, wenn die USA ihre Attacken an der Südküste Irans und in der Straße von Hormus eingestellt haben. Der Kommandeur der Luftwaffe der Revolutionsgarde, Madschid Musawi, erklärte am Freitag in Onlinenetzwerken, „effektive und gezielte Angriffe aus ganz Iran gegen den Feind“ würden andauern, „bis an der südlichen Küste und der Straße von Hormus wieder Ruhe eingekehrt ist“. Bei schweren gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und Iran wurden nach Angaben aus Teheran in der Nacht zu Freitag acht Menschen getötet.Irans Regierung ruft Bevölkerung zum Stromsparen auf Nach amerikanischen Angriffen auf die iranische Energieinfrastruktur hat die Regierung in Teheran die Bevölkerung zum Stromsparen aufgerufen. Während der Stunden des Tages mit dem höchsten Energiebedarf sollten die Menschen ihre Klimaanlagen ausschalten, erklärte das iranische Energieministerium am Freitag. Damit sollten sie dazu beitragen, „eine stabile Stromversorgung in den Provinzen des Südens sicherzustellen, die derzeit mit extremer Hitze sowie Angriffen gegen Anlagen für die Stromversorgung konfrontiert“ seien.Kuwait meldet Schäden an einer Strom- und ⁠MeerwasserentsalzungsanlageKuwait meldet Schäden nach einem iranischen Luftangriff auf eine Strom- und ⁠Meerwasserentsalzungsanlage. Bei dem Angriff sei ein Brand ausgebrochen und die Stromversorgung beeinträchtigt worden, teilte das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energien mit. Es seien Schäden entstanden und zahlreiche Stromerzeugungseinheiten ausgefallen. Die Feuerwehr habe den Brand ‌unter Kontrolle gebracht. Technische Teams bewerteten nun die Schäden und arbeiteten an einer schnellen Wiederinbetriebnahme der betroffenen Anlagen. Iran hatte als Reaktion auf abermalige US-Angriffe wieder Verbündete der Vereinigten Staaten in der ‌Region attackiert.Iran: Militärstützpunkt in Syrien angegriffen Die iranische Revolutionsgarde hat nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens den Militärstützpunkt Al-Tanf im Südosten Syriens angegriffen. Bei dem „Überraschungsangriff“ sei das Kommandozentrum „des Feindes“ in der Region attackiert worden, erklärte das Staatsfernsehen am Freitag im Onlinedienst Telegram. Es handele sich um einen Vergeltungsangriff nach der Tötung von iranischen Soldaten in Iranschahr im Südosten der Islamischen Republik.Die USA hatten im Februar bekanntgegeben, sich von dem Stützpunkt Al-Tanf zurückgezogen zu haben. Demnach übergaben sie die Kontrolle an die syrische Armee. Sabrina FrangosIran: Sieben Tote bei US-Angriffen auf Brücken im SüdenBei US-Angriffen auf ⁠Brücken in der südiranischen Hafenstadt Bandar Chamir wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sieben Menschen getötet. Die Agentur beruft sich dabei auf Informationen der Universität ‌für medizinische Wissenschaften in Hormozgan, die in Iran auch als regionale Gesundheitsbehörde fungiert. Sabrina FrangosQatar: Iranischer Raketenangriff abgewehrtBei der Abwehr eines iranischen Raketenangriffs auf Qatar wurde nach Angaben des Innenministeriums ein Kind durch Trümmerteile verletzt. Es werde medizinisch ‌versorgt, teilt die Behörde auf der Plattform X mit. Die Raketenabwehr sei erfolgreich gewesen, teilt das Verteidigungsministerium mit. In der Hauptstadt ‌Doha waren einem ‌Augenzeugen zufolge mehrere Detonationen zu hören. Die Regierung hatte wegen der Angriffe Warnmeldungen an Mobiltelefone verschickt. Iran verstärkt derzeit seine Angriffe auf Golfstaaten ​als Reaktion auf US-Schläge auf sein ⁠Staatsgebiet. Sabrina FrangosIran meldet Drohnenangriffe auf US-Stützpunkte in KuwaitDie iranische Armee greift nach ‌eigenen Angaben Truppenstützpunkte und Logistikzentren der USA in Kuwait mit Drohnen an. Dies berichten ‌staatliche iranische ‌Medien. Sabrina FrangosUS-Militär erklärt erneute Angriffswelle in Iran für beendetDas US-Militär hat seine erneute nächtliche Attacke auf Ziele in Iran nach eigenen Angaben beendet. Die Angriffswelle sei vorbei und habe Dutzende militärische Ziele mit Präzisionsmunition getroffen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen deutscher Zeit auf der Plattform X mit. Unter anderem seien Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung zerstört worden. Die US-Angriffe erfolgten in der nunmehr sechsten Nacht in Folge.Ziel sei es, „die militärischen Fähigkeiten von Iran weiter zu schwächen“ und das Land für die jüngsten Angriffe auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zur Rechenschaft zu ziehen, erklärte Centcom. Iranische Medien sprachen dagegen von Angriffen auf zivile Infrastruktur. So habe das US-Militär mehrere Brücken sowie einen Flughafen im Süden von Iran attackiert. Das iranische Militär griff demnach in Reaktion darauf erneut US-Militäranlagen in den mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain an. Die Angaben der beiden Konfliktparteien ließen sich nicht unabhängig überprüfen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software