Iranisches Medium veröffentlicht Video: „Wo kann Trump getötet werden?“ Die iranische Nachrichtenagentur Fars verbreitet in sozialen Medien ein Video mit dem englischen Titel „Wo kann Trump getötet werden?“. Es wurde unter anderem auf dem Telegram-Kanal der Agentur, die der Revolutionsgarde nahesteht, veröffentlicht. Eine Version des Videos auf der Plattform X, die dem US-Milliardär Elon Musk gehört, wurde mittlerweile gelöscht. Das Video soll etwa die Route der Autokolonne von US-Präsident Donald Trump zu seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago in Florida zeigen. Eine Brücke stelle einen sicherheitskritischen Punkt dar. Die visuelle Darstellung der Route korrespondiert nicht direkt mit öffentlich zugänglichem Kartenmaterial. Die Route des US-Präsidenten in Florida wurde erst im Januar 2026 wegen eines verdächtigen Objekts am Flughafen verändert.Hintergrund sind Vergeltungsrufe der iranischen Staatsführung für den im Februar getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei. Chamenei kam am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz ums Leben.Iran: Militärstützpunkt in Syrien angegriffen Die iranische Revolutionsgarde hat nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens den Militärstützpunkt Al-Tanf im Südosten Syriens angegriffen. Bei dem „Überraschungsangriff“ sei das Kommandozentrum „des Feindes“ in der Region attackiert worden, erklärte das Staatsfernsehen am Freitag im Onlinedienst Telegram. Es handele sich um einen Vergeltungsangriff nach der Tötung von iranischen Soldaten in Iranschahr im Südosten der Islamischen Republik.Die USA hatten im Februar bekanntgegeben, sich von dem Stützpunkt Al-Tanf zurückgezogen zu haben. Demnach übergaben sie die Kontrolle an die syrische Armee. Sabrina FrangosIran: Sieben Tote bei US-Angriffen auf Brücken im SüdenBei US-Angriffen auf ⁠Brücken in der südiranischen Hafenstadt Bandar Chamir wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sieben Menschen getötet. Die Agentur beruft sich dabei auf Informationen der Universität ‌für medizinische Wissenschaften in Hormozgan, die in Iran auch als regionale Gesundheitsbehörde fungiert. Sabrina FrangosQatar: Iranischer Raketenangriff abgewehrtBei der Abwehr eines iranischen Raketenangriffs auf Qatar wurde nach Angaben des Innenministeriums ein Kind durch Trümmerteile verletzt. Es werde medizinisch ‌versorgt, teilt die Behörde auf der Plattform X mit. Die Raketenabwehr sei erfolgreich gewesen, teilt das Verteidigungsministerium mit. In der Hauptstadt ‌Doha waren einem ‌Augenzeugen zufolge mehrere Detonationen zu hören. Die Regierung hatte wegen der Angriffe Warnmeldungen an Mobiltelefone verschickt. Iran verstärkt derzeit seine Angriffe auf Golfstaaten ​als Reaktion auf US-Schläge auf sein ⁠Staatsgebiet. Sabrina FrangosIran meldet Drohnenangriffe auf US-Stützpunkte in KuwaitDie iranische Armee greift nach ‌eigenen Angaben Truppenstützpunkte und Logistikzentren der USA in Kuwait mit Drohnen an. Dies berichten ‌staatliche iranische ‌Medien. Sabrina FrangosUS-Militär erklärt erneute Angriffswelle in Iran für beendetDas US-Militär hat seine erneute nächtliche Attacke auf Ziele in Iran nach eigenen Angaben beendet. Die Angriffswelle sei vorbei und habe Dutzende militärische Ziele mit Präzisionsmunition getroffen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen deutscher Zeit auf der Plattform X mit. Unter anderem seien Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung zerstört worden. Die US-Angriffe erfolgten in der nunmehr sechsten Nacht in Folge.Ziel sei es, „die militärischen Fähigkeiten von Iran weiter zu schwächen“ und das Land für die jüngsten Angriffe auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zur Rechenschaft zu ziehen, erklärte Centcom. Iranische Medien sprachen dagegen von Angriffen auf zivile Infrastruktur. So habe das US-Militär mehrere Brücken sowie einen Flughafen im Süden von Iran attackiert. Das iranische Militär griff demnach in Reaktion darauf erneut US-Militäranlagen in den mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain an. Die Angaben der beiden Konfliktparteien ließen sich nicht unabhängig überprüfen.Philipp von ReinersdorffUS-Militär greift fünften Tag in Folge Iran anDas US-Militär hat nach eigenen Angaben den fünften Tag in Folge Ziele in Iran attackiert. Die Angriffe seien um 14.00 Uhr US-Ostküstenzeit (21.30 Uhr Ortszeit in Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, „die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen.“Das US-Militär hatte erst am Mittwoch erneut und in zwei Wellen Iran angegriffen. Teheran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region – unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus Iran.Philipp von ReinersdorffRegierungssprecherin Leavitt: Iran steht weiterhin im Austausch mit den USAIran soll nach Darstellung von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt weiter an einem Abkommen mit Washington interessiert sein. „Iran steht nach wie vor in engem Austausch mit den Vereinigten Staaten von Amerika“, sagte Leavitt vor der Hauptstadtpresse in Washington. Es war ihr erster öffentlicher Auftritt im Weißen Haus seit der Geburt ihres zweiten Kindes im Mai.Dass das US-Militär ungeachtet dessen seit Tagen Ziele im Iran angreift, begründete Leavitt mit dem Verhalten der iranischen Führung. Präsident Donald Trump werde nicht tatenlos zusehen, wie Iran Schiffe in der Straße von Hormus angreife.Zuvor waren Schiffe bei der Durchfahrt beschossen worden, die Angriffe werden Iran zugeschrieben.Iran greift abermals Kuwait an – Schiff vor irakischer Küste getroffen Das Golfemirat Kuwait ist nach Armeeangaben abermals mit Drohnen aus dem Iran angegriffen worden. Die Flugabwehr bekämpfe „feindliche Drohnenangriffe“ infolge der „kriminellen Aggression des Iran“, teilte der kuwaitische Generalstab am Donnerstagmittag mit. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, waren in Kuwait Explosionen zu hören, dem Generalstab zufolge wurden diese vom Abfangen der Drohnen verursacht.Vor der südirakischen Hafenstadt Basra traf unterdessen eine Drohne ein Schiff. Der Frachter kam nach Angaben eines irakischen Sicherheitsvertreters aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und transportierte Fahrzeuge von US-Herstellern. Der Angriff ereignete sich nahe eines irakischen Ölterminals. Zur Herkunft der Drohne gab es zunächst keine Angaben. Das irakische Ölministerium erklärte, Berichte über den Einschlag eines unbekannten Objekts auf einem Tankschiff würden geprüft. Iran warf den USA derweil einen „barbarischen Angriff“ vor, nachdem ein Krebskrankenhaus in Ahwas wegen Einschlägen in der Nähe evakuiert worden war. Nach Angaben von Außenamtssprecher Ismail Baghaei mussten 211 Patientinnen und Patienten, die dort eine Chemotherapie erhielten, in Sicherheit gebracht werden.Pakistan fordert Amerikaner und Iraner zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufPakistan will im Konflikt zwischen den USA und Iran weiter vermitteln, um die Umsetzung des im Juni unterzeichneten Rahmenabkommens zur Beendigung des Krieges voranzubringen. „Während die Umsetzung des Abkommens vor Herausforderungen steht, wird Pakistan weiter alle Seiten ermuntern, die Gewalt zu beenden und Gespräche auf technischer Ebene in Übereinstimmung mit dem Rahmenabkommen wieder aufzunehmen“, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Islamabad, Tahir Andrabi, am Donnerstag vor Journalisten.Andrabi äußerte zudem die Hoffnung auf eine rasche Normalisierung in der für den weltweiten Handel mit Öl und Gas wichtigen Straße von Hormus. Pakistan sei es wichtig, die „Sicherheit und Freiheit der Seeschifffahrt zu gewährleisten“, sagte er.Mehr ladenTickarooLive Blog Software