Marco Rubio: »Sie sind heute hier, weil die Lichter fünf Tage lang in Berlin ausgingen«

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump will ihre Bemühungen im Kampf gegen linksextremistischen Terrorismus aus dem Ausland intensivieren. »Sie sind heute hier, weil die Lichter diesen Winter fünf Tage lang in Berlin ausgingen – der längste Stromausfall der Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg«, sagte US-Außenminister Marco Rubio bei einem Treffen mit Vertretern aus Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Er führte dabei den Stromausfall in der deutschen Hauptstadt als Beispiel für linken Terrorismus an. Rubio warb für eine bessere, länderübergreifende Koordination und für einen intensiveren Informationsaustausch.

Nach einem folgenschweren Brandanschlag auf die Stromversorgung am 3. Januar 2026 hatten 100.000 Menschen in Berlin teils tagelang keinen Strom mehr. Eine »Vulkangruppe« bekannte sich zu der Tat. Der Berliner Verfassungsschutz ordnet sie dem gewaltorientierten, anarchistischen Spektrum der linksextremistischen Szene zu. Wer hinter der »Vulkangruppe« steckt, lesen Sie hier.

Rubio kündigte ferner an, dass die nächste Veranstaltung »mit Partnern in Deutschland« stattfinden solle. Unklar war zunächst, ob der Minister damit meint, dass das kommende Treffen in Deutschland stattfindet oder nur von deutschen Vertretern mitveranstaltet werden soll. Das Außenministerium reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage.