Nach 179,1 Kilometern vom früheren Formel-1-Kurs in Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône sprintet Max Kanter (XDS Astana Team) auf Platz sieben – als bester Deutscher der Etappe. Den Sieg der letzten klassischen Flachetappe holt Tim Merlier (Soudal Quick-Step), zum dritten Mal bei dieser Tour.Kurz zuvor kracht es: 350 Meter vor dem Ziel stürzen rund zehn Profis, nur 13 Fahrer sprinten am Ende um den Sieg. „Der Sturz passierte nur zwei, drei Positionen hinter mir. Eine Welle ging von rechts nach links, dann hat ein Fahrer sein Vorderrad am Hinterrad eines anderen eingehängt“, berichtet Kanter der OAZ.
Astana lässt es im letzten Kilometer sacken
Dabei beginnt das Finale für den Astana-Zug nach Plan: „Wir waren vielleicht einen Tick zu früh dran, aber lieber zu früh als zu spät. Im letzten Kilometer lassen wir es dann zu sehr sacken und verlieren zu viele Positionen – dadurch wird der Weg für mich zu lang“, so der Wahl-Pirnaer.Im Gesamtklassement trägt Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG) weiter Gelb. Bester Deutscher bleibt Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) auf Rang sechs, 4:44 Minuten zurück. In der Punktewertung ist Kanter mit 239 Punkten weiter Fünfter.
Wirklich Chancen auf einen Etappensieg gibt es für den Cottbuser nicht mehr. Maximal auf der letzten Etappe nach Paris. Das hänge aber davon ab, ob auch andere Mannschaften einen Sprint wollen, so Kanter.














