Die Malvinas oder Malwinen sind nur ein paar Felsen im Südatlantik, Heimat unzähliger Pinguine und in Europa als Falklandinseln bekannt. Nur auf den beiden größten der 200 Inseln leben Menschen, 3000 Einwohner sowie 1700 britische Militärangehörige. Moore, Gräser und Wind prägen die Landschaft. Erstmals gesichtet wurden diese 400 Kilometer von Argentiniens Küste entfernten Inseln im Jahr 1592, aber erst 1764 ließen sich hier Seeleute aus dem französischen St. Malo nieder, daher die Bezeichnung Malwinen. Der Name Falkland wiederum geht auf Anthony Cary zurück, den fünften Viscount Falkland. Jahrhundertelang fasste kein Land so richtig Fuß auf den Inseln. 1820 wurden sie von Argentinien beansprucht, 1837 von der britischen Kolonialverwaltung. Zu Großbritannien gehören die Inseln bis heute. Argentinien besetzte sie 1982, im folgenden Krieg behaupteten sich die Briten. Der Konflikt schwelt weiter, nach ihrem Sieg im WM-Halbfinale über England trugen argentinische Spieler ein Plakat über den Rasen, darauf stand: Las Malvinas son Argentinas – die Malwinen sind argentinisch. Die britische Regierung fordert eine Untersuchung durch die Fifa.
Was sind die Malwinen?
Inseln im Südatlantik. die zu Großbritannien gehören, jedoch von Argentinien beansprucht werden. Wie beim WM-Halbfinale wieder zu sehen war















