Zollstreit: Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer lobt «positive Richtung» in Verhandlungen mit der SchweizDonald Trumps Mann für die internationalen Zollverhandlungen würdigt in einem Interview die Schweiz. Dies macht Hoffnungen, dass dem Land ein erneuter Zoll-Schock erspart bleiben könnte.16.07.2026, 09.12 Uhr2 LeseminutenDer US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer spricht im April dieses Jahres mit Reportern vor dem Weissen Haus in Washington.Evan Vucci / ReutersDer amerikanische Handelsbeauftragte Jamieson Greer hat sich im Zollstreit positiv über die Schweiz geäussert. «Die Schweizer machen viele der Dinge richtig, die sie tun müssen, um mit den USA klarzukommen», sagte Greer in einem Interview mit dem Finanz-Fernsehsender Bloomberg Television. «Die Verhandlungen gehen weiter, und ich kann nichts garantieren. Aber die Richtung ist positiv.»Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Zudem äusserte sich Greer vorteilhaft über die Entwicklung des Handelsdefizits der USA mit der Schweiz. Dieses habe die US-Regierung sehr beunruhigt, sagte er. In den vergangenen sechs bis sieben Monaten hätten die USA in den Handelsbeziehungen mit der Schweiz aber nun einen Überschuss bei Gütern verzeichnet. Dies sei «eine wirklich positive Entwicklung», sagte Greer laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in Colorado, wo er das Aspen Security Forum besuchte. Zudem investierten Schweizer Unternehmen in den USA. «Sie kommen hierher», sagte er weiter.Aktuelle Zölle laufen am 24. Juli ausGreer führt die internationalen Zollverhandlungen der Vereinigten Staaten im Auftrag des US-Präsidenten Donald Trump. Die Äusserungen sind ein positives Signal für die Schweiz im Zollstreit mit den USA. Am 24. Juli laufen die befristeten Übergangszölle aus. Diese hatte Trump eingeführt, nachdem der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten seine zuvor eingeführten Zölle am 20. Februar dieses Jahres für unrechtmässig erklärt hatte. Der US-Präsident hat seinen Handelspartnern derweil bereits mit neuen, dauerhaften Handelsabgaben gedroht.Anfang Juni dieses Jahres präsentierte Greer neue Zölle für 60 Handelspartner präsentiert. Für die EU sollten diese bei 10 Prozent liegen, für die Schweiz bei 12,5 Prozent.Im vergangenen Jahr hatte Trump die Schweiz am Nationalfeiertag, dem 1. August, schockiert, als die US-Regierung einen Zoll in Höhe von 39 Prozent auf zahlreiche Schweizer Exporte ankündigte. Diese wurden später nach Verhandlungen auf 15 Prozent reduziert.Passend zum Artikel
Zollstreit: US-Repräsentant Greer sieht positive Entwicklung mit der Schweiz
Donald Trumps Mann für die internationalen Zollverhandlungen würdigt in einem Interview die Schweiz. Dies macht Hoffnungen, dass dem Land ein erneuter Zoll-Schock erspart bleiben könnte.







