Liebe Leserin, lieber Leser,in einen Mobilitätsnewsletter kann man derzeit kaum anders einsteigen als mit: Volkswagen. Europas größter Autobauer steuert auf eine nie da gewesene Eskalation zu. Ende 2024 wurde die Übereinkunft zwischen Management und Betriebsrat bei Volkswagen als „Weihnachtsfrieden“ besungen. Analog dazu könnte man die jüngsten Auseinandersetzungen wohl als „Hitzeschlacht“ betiteln.
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Thema der Woche: Wie Ola Källenius Mercedes zum Reparaturfall macht
Geknickter Stern: Mercedes-Benz, eine der wertvollsten Marken der Welt, ist angeschlagen
Ambitionierter als Ola Källenius (57) war in den vergangenen Jahren kaum ein Autoboss unterwegs. Der Schwede wollte Mercedes zum reinen Elektroautobauer umformen, gleichzeitig zum exquisiten Luxusliner – und dabei auch noch wachsen. Nur wurde aus den Träumen schnell eine milliardenschwere Irrfahrt. Weil Källenius inzwischen seine eigenen Vorhaben immer häufiger wieder einkassiert, nennt ihn mancher schon den „Maybe-Man“, bei dem man nicht wissen kann, was er am Ende durchzieht. Andere fragen sich, wie sich ein Manager mit derart vielen Wendungen an der Spitze eines Dax-Konzerns halten kann. Und wieder andere wüten ob des Themas, bei dem Källenius dann doch Konsequenz und Härte zeigt: dem Dauersparkurs bei Mercedes. Meine Kollegin Margret Hucko seziert Olas ernüchternde Odyssee .






