BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen
Bei Demenzprävention denken viele wohl eher an alte Leute, die in Schaukelstühlen sitzen und auf Kreuzworträtsel starren. Nicht aber an Menschen, die zu Samba-Musik ihre Hüften schwingen oder kochen lernen. Was für ein Irrtum! Das zeigt eine neue Studie, für die Ärzte ein außergewöhnliches Präventionsprogramm konzipiert haben. Zwei Jahre lang nahmen ihre Probanden aus verschiedenen Ländern in Lateinamerika daran teil – mit großem Erfolg.
Die 60- bis 77-jährigen Männer und Frauen stammten beispielsweise aus Argentinien, Mexiko oder Kolumbien. Für die Studie tanzten, schwammen und kochten sie, stemmten Gewichte oder lösten Knobelaufgaben am Computer. Manchmal übten sie in Gruppen, manchmal allein. Als sie nach zwei Jahren eine Reihe von Denk- und Erinnerungstests wiederholten, schnitten sie besser ab als zu Beginn der Studie. Sie hatten den geistigen Abbau im Alter also nicht nur gebremst, sondern waren kognitiv tatsächlich fitter geworden.











