Merz setzt beim Klimaschutz auf neue TechnologienMerz wird gefragt, was seine Regierung gegen die „Klimakrise“ tun wolle. Der Kanzler will Klima- und Wirtschaftspolitik miteinander verbinden. Er plädiert dafür, dass Deutschland mit seinen Fähigkeiten an klimafreundlichen Technologien arbeite. Dies wäre der beste Beitrag, den Deutschland im Kampf gegen den Klimawandel leisten könne.Keine Zusammenarbeit mit der AfDDer Kanzler ist optimistisch, dass bei den anstehenden Landtagswahlen im Osten Deutschlands eine Mehrheit der AfD nach Mandaten verhindert wird. „Diesen Optimismus werde ich bis zum Wahlabend 18.00 Uhr behalten.“ Eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei und der AfD schloss er weiterhin aus. Es gebe klare Parteitagsbeschlüsse, und „ich habe keinen Zweifel, dass wir die einhalten“. "Wir haben viel erreicht, es ist aber lange noch nicht genug"Der Bundeskanzler sieht Deutschland auf einem guten Weg. „Wir haben viel erreicht, es ist aber lange noch nicht genug“, sagt er. Bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung lobt er die zuständige Ministerin Nina Warken für „ihre Professionalität und hohe Geschwindigkeit“, mit der das Gesetz auf den Weg gebracht wurde. Im Herbst sollen dann die Pflegeversicherung und die Stabilisierung der Altersversorgung kommen, bei der eine Kapitalrente eingeführt wird. Merz zufrieden mit Europapolitik der RegierungMerz erinnert in seinem Eingangsstatement daran, dass er es sich zum Ziel gesetzt hat, dass die Bundesrepublik eine stärkere Rolle in der EU spielen soll. Dies sei der Regierung gut gelungen, lobt er seine Koalition. Die gesamte Bundesregierung trage diesen „Geist“ mit.Im letzten Jahr sorgte ein Satz von Merz für DiskussionenAn seiner ersten Sommerpressekonferenz im letzten Jahr hatte Merz für Diskussionen gesorgt. Er wurde auf den inzwischen berühmt gewordenen Satz seiner Vorgängerin Angela Merkel angesprochen, die auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise gesagt hatte: „Wir schaffen das.“ Merz hingegen sagte im letzten Jahr: „Heute wissen wir, dass wir es in diesem Bereich, den sie gemeint hat, offenkundig nicht geschafft haben.“ Es gebe erhebliche Schwierigkeiten bei der Integration.Grosser Andrang im SaalDer grosse Saal der Bundespresskonferenz ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Zahlreiche Fotografen haben sich vor der Bühne positioniert, um den Kanzler bei seiner Ankunft abzulichten. Die Sommerpressekonferenz ist eine Veranstaltung der Bundespressekonferenz, einem Zusammenschluss der Berliner Parlamentskorrespondenten. Insgesamt sind mehr als 900 Journalisten Mitglied der Bundespressekonferenz. Sommerpressekonferenz beginnt in KürzeZu Beginn der parlamentarischen Sommerpause stellt sich Friedrich Merz den Fragen der Hauptstadtjournalisten. Er führt damit eine Tradition im politischen Betrieb Deutschlands fort. Unter der damaligen Kanzlerin Angela Merkel wurde die Sommerpressekonferenz zu einem jährlichen Medienereignis.