Der Compass ist der seriöseste Jeep und auch als Geschäftswagen gefragt. Jetzt gibt es ihn wieder mit Allrad, elektrisch und mit bis zu 606 Kilometern Reichweite. Wiesbaden. Was summt denn da? Das kommt irgendwo aus dem Heck. Muss der Wagen seinen Akku mit einem Gebläse kühlen? Das gab’s ja alles schon mal. Also anhalten und hinten genauer hinhören. Und siehe: Es ist das Gebläse des Klimasitzes, das man vorne hört.
Es ist nicht alles so ganz offensichtlich beim Jeep Compass, mit dem wir hier unsere erste Testrunde drehen. Beispiel Antrieb: Da hat Jeep gut ein Jahr nach der Vorstellung des neuen Modells nochmals nachgelegt. Die Preise reichen jetzt von 39.900 Euro für den Mildhybriden mit 48-Volt-System über 43.400 Euro für den Plug-in-Hybrid bis zu 54.900 Euro für das vollelektrische Allradmodell. Wer weder 375 PS noch Allrad benötigt, kann zwischen zwei elektrischen Fronttrieblern wählen. Einer davon ist auch mit kleinerem Akku erhältlich und startet bei 47.900 Euro.
Von allen Jeep-Modellen war der Compass immer der seriöseste. Weniger bullig als Wrangler und Grand Cherokee, weniger verspielt als der kleinere Avenger. Er gab nicht ständig den großen Abenteurer und passte deshalb auch gut auf den Firmenparkplatz. Damit war er nicht nur Familienauto, sondern bot sich ebenso als Geschäftswagen an. Seit dem Start der Baureihe im Jahr 2006 wurden weltweit mehr als 2,5 Millionen Exemplare verkauft.










